FCG-Gajdosik: Nein der FCG/vida zum vida-Grundsatzprogramm

Nein wäre bei Einzelabstimmung nicht notwendig gewesen

Wien (OTS/FCG) - "Unser NEIN zum Grundsatzprogramm der vida wäre nicht notwendig gewesen, hätten sich die Kolleginnen und Kollegen der FSG zum Abstimmen der einzelnen Programmpunkte bewegen lassen. Über weite Strecken hinweg ist das vida-Grundsatzprogramm wunderbar und spiegelt die Meinung und die Standpunkte der Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter in der vida wieder. Dennoch sind wesentliche Punkte für uns nicht tragbar", erklärt Alfred Gajdosik, Bundesvorsitzender der FCG/vida, das NEIN der Christgewerkschafter/innen bei der Abstimmung.

Die unterschiedlichen Standpunkte befinden sich im Bereich der Steuerpolitik, wo sich die FCG/vida klar gegen eine Vermögenssteuer, gegen die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer und gegen die Erhöhung des Einheitswertes bei Grund und Boden ausspricht.

Auch im Bildungsbereich sieht die FCG/vida den Weg der vida als nicht gangbar an. Die FCG/vida spricht sicht hier für eine freiwillige bedarfsorientierte Ganztagesbetreuung aus und ist klar gegen die verpflichtende Ganztagsschule. Für die FCG/vida muss die Wahlfreiheit für Eltern und Schüler/innen ganz oben stehen. Auch die Forderung nach der Gesamtschule sieht die FCG/vida als problematisch an, denn hier geht es den Christgewerkschafter/innen um Vielfalt im Bildungswesen, die es mit dem Einheitsbrei Gesamtschule nicht geben kann.

"Bereiche wie beispielsweise die Gesundheitspolitik, Pflege- und Betreuung, Pensionspolitik und Familienpolitik - um hier nur einige Bereiche zu nennen - werden von der FCG in der vida mitgetragen, jedoch sind die unterschiedlichen Ansichten bei der Steuer- und Bildungspolitik derart schwerwiegend, dass eine Zustimmung nicht möglich ist", so Gjadosik abschließend.

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FCG/vida, Alfred Gajdosik, 0664-383 12 95

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