SPÖ Kaiser fordert umgehend Aufklärung über Lauschangriff am Klinikum Klagenfurt

Unfassbar, Angres zu entlassen, weil ihm vorgeworfen wird, er kritisiere "Stasi-Methoden", nachdem diese in KABEG tatsächlich eingesetzt werden. Bespitzelung morgen Thema im KABEG-AR.

Klagenfurt (OTS) - Als "unfassbaren Skandal" bezeichnet der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Kaiser den heute im Zuge der Sitzung der KABEG-Expertenkommission zutage getretenen und jetzt öffentlich diskutierten Lauschangriff am Klinikum Klagenfurt.

"Das ist eine Vorgangsweise, die allen demokratiepolitischen Grundregeln widerspricht und gewerkschaftliche Grundrechte mit Füßen tritt. Dafür müssen die Verantwortlichen umgehend zur Verantwortung gezogen werden", so Kaiser, durch dessen hartnäckiges Nachfragen beim KABEG-Anwalt in der heutigen Sitzung der Expertenkommission dieser Skandal erst aufgedeckt wurde.

"Sollte noch irgendjemand Zweifel an den von Macht und parteipolitischen Interessen geprägten Vorgängen in der KABEG haben, dann liefert dieser unglaubliche Skandal den letzten Beweis", so Kaiser der dieses Thema in der morgigen Sitzung des KABEG-Aufsichtsrates ausführlich diskutieren will.
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