Schneeberger: Schmied gibt selber zu, Kleinschulen sind ihr kein Anliegen

Information über Gefährdung der Kleinschulen in NÖ war richtig

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Schmied hat heute selber zugegeben, dass ihr die Kleinschulen in den Regionen kein Anliegen sind. Lieber steckt sie die Mittel in den urbanen Bereich als sie für Kleinschulen zu verwenden. Die Unterstellungen von SP-Leitner & Co., die ÖVP Niederösterreich hätte nur Panikmache wegen der Gefährdung von Kleinschulen betrieben, stellen sich also als unwahr heraus. Eine bessere Zeugin für die Richtigkeit unserer Warnungen wegen der Gefährdung von Kleinschulen als Ministerin Schmied selber gibt es wohl nicht", erklärt VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger anlässlich einer heutigen Pressekonferenz von Ministerin Schmied und SP-Leitner.

"Ich finde es auch beschämend, dass eine Ministerin, nur um ihre eigenen Machtgelüste zu stillen, mit falschen Informationen und Schreckensszenarien, die nur von ihrem eigenen Kabinett ausgebrütet wurden, in die Öffentlichkeit geht und damit die Österreicherinnen und Österreicher verunsichert. Sie soll endlich aufhören, die Fabel von der Möglichkeit von 9 verschiedenen Schulsystemen in Österreich zu verbreiten. Das will niemand. Das Unterrichtsministerium soll auch in Zukunft das "Was" und das "Wie" österreichweit gelehrt wird, alleine festlegen. Und das Ministerium soll auch künftig den Übertritt zwischen Schulen in verschiedenen Bundesländern regeln. Was wir wollen ist, dass die Länder selber bestimmen können, wo unsere Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen", erklärt der VP-Klubobmann.

"Es ist erschütternd, dass Schmied uns ständig Machtgelüste unterstellt, sie aber selber nach der alleinigen Kompetenz und einer Zentralisierung der Macht im Unterrichtsministerium giert. Uns geht es darum, dass unsere Kinder in den Regionen auch künftig nicht von der Schulstandortspolitik des Wiener Ministeriums abhängig sind, sondern auch weiterhin wohnortsnahe Bildungseinrichtungen vorfinden. Wie man an den heutigen Aussagen zu den Kleinschulen erkennt, wäre das bei einer alleinigen Kompetenz der Unterrichtsministerin nicht mehr der Fall", stellt Schneeberger fest.

"Wenn Schmied und Leitner jetzt behaupten, dieses Zugeständnis an die Länder würde den Untergang des Abendlandes bedeuten, dann bin ich schon auf das nächste Ergebnis des PISA-Tests gespannt. Hier wird sich zeigen, ob Schmied ihre Möglichkeiten in den vergangenen vier Jahren wirklich ausgenutzt hat, positive Akzente im Bereich Bildung zu setzen. Denn dieses Mal wird man das Ergebnis einzig und alleine an ihrer Schulpolitik zu messen haben", merkt VP-Klubobmann Schneeberger an.

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