KABEG: BZÖ-Petzner stellt Manegold fünf Fragen, fordert nach "Abhörung" bei Betriebsversammlung Aufklärung und Konsequenzen

Klagenfurt (OTS) - "Das ist wohl der übelste Schmäh und glaubt doch kein Mensch, wenn die ertappte KABEG-Chefin Manegold jetzt behauptet, nichts von jener nun aufgeflogenen Abhör-Aktion der Betriebsversammlung durch den KABEG-Anwalt gewusst zu haben, die die fristlose Entlassung des medizinischen Direktors des Klinikum Klagenfurt zur Folge hatte", sagt der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner in einer Stellungnahme zum neuesten KABEG-Skandal innerhalb von wenigen Stunden und hat in diesem Zusammenhang fünf einfache Fragen an die KABEG-Chefin Ines Manegold:

1. Woher, wenn nicht vom KABEG-Anwalt Robert Kugler haben Sie die Informationen aus jener internen Betriebsversammlung, in Folge derer der medizinischen Direktor des Klinikums Klagenfurt, Matthias Angres, gekündigt wurde?

2. In wessen Auftrag, wenn nicht im Auftrag der KABEG-Spitze hat der Kabeg-Rechtsanwalt Robert Kugler eigens einen Mitarbeiter in die Betriebsversammlung eingeschleust, um die Versammlung abzuhören und ein schriftliches Protokoll darüber zu verfassen?

3. An wen, wen nicht an Sie selbst, Frau Manegold, ist das schriftliche Protokoll über die Inhalte der Betriebsversammlung übermittelt worden?

4. Wie erklären Sie sich den zeitlichen Zusammenhang von nur wenigen Stunden zwischen der Abhöraktion im Rahmen der internen Betriebsversammlung und der fristlosen Kündigung Angres wegen dessen Aussagen in der Betriebsversammlung?

5. Wenn Sie die Entlassung von Angres mit einem "massiven unüberbrückbaren Vertrauensbruch" begründen, besteht ein solcher nun nicht ebenso zwischen der KABEG-Führung und der Belegschaft durch die illegale Abhöraktion einer Betriebsversammlung und welche Konsequenzen werden Sie nun selbst und der KABEG-Rechtsanwalt daraus ziehen?

Petzner fordert jedenfalls Konsequenzen und volle Aufklärung. "Sollte Manegold mit dieser Aktion auch nur irgendetwas zu tun haben, was mehr als zu befürchten ist, ist ihr sofortiger Rücktritt gefordert!" Die andauernden Turbulenzen in der KABEG sind für den geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner jedenfalls auch ein deutliches Zeichen dafür, "dass man um eine Totalreform des Spitalswesen nicht umhin kommen wird. Je früher man das angeht, desto besser." Was derzeit jedenfalls in der KABEG vonstatten gehe, spotte jeder Beschreibung und untergrabe das Vertrauen der Patienten in das Kärntner Gesundheitssystem. Petzner:
"Der Satz, Kurt Scheuch kann Ihre Gesundheit gefährden, wird zum gesundheitspolitischen Programm in Kärnten." Neuerlich spricht sich Petzner daher für eine Auflösung der KABEG und eine Übertragung der Spitäler an den Bund aus. "Österreich und Kärnten können sich teure Doppelgleisigkeiten und ein Kompetenz-Wirrwarr einfach nicht mehr leisten! Die Spitäler gehören bundesweit in eine Hand von Fachleuten", sagt der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann.

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