Windbüchler-Souschill fordert von Fekter konstruktive Vorschläge zum freiwilligen Zivildienst

Grüne für Abschaffung der Wehrpflicht und Umwandlung des Zivildienstes in freiwilliges soziales Jahr

Wien (OTS) - "Das Zivildienermodell hat in den letzten Jahren die finanziellen Einsparungen für soziale Einrichtungen nur verstärkt. Es wurde eine Abhängigkeit der sozialen Institutionen geschaffen, die ohne Zivildiener als billige Personalressource den laufenden Betrieb nicht aufrecht erhalten können. Wenn die wichtigen sozialen Institutionen nicht mehr ohne Zivildiener auskommen können, dann hat Innenministerin Fekter die Pflicht Alternativen anzubieten. Die Trägerorganisationen aufzustacheln gegen den europäischen Trend, die allgemeine Wehrpflicht abzuschaffen, ist nicht zielführend", erklärt die Zivildienstsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.

Windbüchler-Souschill fordert einmal mehr die Abschaffung der längst überflüssigen Wehrpflicht und die Umwandlung des Zivildienstes in ein freiwilliges soziales Jahr, das für fachspezifische Ausbildungen voll angerechnet wird und sozialrechtlich abgesichert ist. "Das ist die einzige Alternative zum jetzigen Zwangsdienst. Es müssen zum einen Regelarbeitsplätze und zum anderen der Freiwillige Zivildienst, also ein Sozial-, Friedens-, und Umweltdienst für junge Frauen und Männer, geschaffen werden".

"Das Freiwilligkeitsprinzip garantiert die selbstbestimmte Lebensgestaltung junger Menschen und fördert ihre Motivation in der ausgeübten Tätigkeit. Dies ist ein Qualitätsgewinn für alle Beteiligten", erläutert Windbüchler-Souschill und weiter:
"Sozialversicherungsrechtlich abgesicherte Dienstverhältnisse mit adäquater Entlohnung bilden gleichzeitig mit der Anrechenbarkeit im Rahmen einschlägiger Ausbildungen ein attraktives Anreizsystem".

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