Belastete Honigprobe festgestellt

Notwendige Schritte im Sinne der Lebensmittelsicherheit sofort eingeleitet

Bregenz (OTS/VLK) - Im Zuge von Lebensmitteluntersuchungen ist bei einer Honigprobe aus dem Leiblachtal eine Streptomycinbelastung knapp über dem Grenzwert festgestellt worden. Das wird aus der Abteilung Landwirtschaft im Amt der Landesregierung mitgeteilt. Der betroffene Imker wurde umgehend angewiesen, den Honig nicht in Verkehr zu bringen.

Das als Kontaminationsquelle in Frage kommende Pflanzenschutzmittel ist auf der österreichischen Seite des Leiblachtales nicht eingesetzt worden. Wegen der Lage des Bienenstandes in Hohenweiler nahe der Leiblach ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Rückstandsbelastung durch den Bienenflug auf Obstanlagen im Ausland verursacht worden ist.

Weil Nachuntersuchungen den Erstbefund bestätigt haben, wurde der belastete Honig beim Imker abgeholt und der VWG (Vorarlberger Wiederverwertungs GesmbH) zur Entsorgung übergeben. Der Verlust des Imkers wurde aus Landesmitteln entschädigt.

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