FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: Weitere Visafreiheit für Balkanländer gefährdet Sicherheit!

Wo bleibt die österreichische Innenministerin?

Wien (OTS) - "Ganz offensichtlich nichts gelernt haben die Brüsseler Eurokraten aus den Folgen der Visafreiheit für Mazedonien und Montenegro! Anders ist es nicht zu erklären, dass man nun auch für Albanien und Bosnien alle Türen öffnet", kritisiert FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr und erinnert an den schwungvollen Handel Montenegros mit Staatsbürgerschaften samt gratis-EU-Eintritt inklusive, sowie an die ca. 150.000 Mazedonier, die in der EU auf nimmer Wiedersehen untergetaucht sind.

Unverständlich sei besonders die Haltung der österreichischen Innenministerin in dieser Frage. Während sie in Österreich krampfhaft versuche, ihren Nimbus als Hardlinerin in Asylfragen aufrecht zu erhalten, was angesichts der letzten Abschiebungen mit Rückfahrkarte schwierig werden dürfte, habe sie sich offenbar beim Rat der Innenminister über den Tisch ziehen lassen. Anders sei es nicht zu erklären, dass Fekter den Versprechungen der Kommission, man werde Vorkehrungen treffen gegen illegale Einwanderung, Drogenschmuggel, Asylmissbrauch oder organisierte Kriminalität, auf den Leim ging.

"Die Sicherheit der EU-Bürger darf nicht der Freizügigkeit für den Balkan geopfert werden! Die betroffenen Balkanländer sind offensichtlich noch nicht reif für diese Art von Freizügigkeit, wie die unzähligen Missbrauchsfälle beweisen, die von den lokalen Regierungen entweder nicht bekämpft werden können, augenzwinkernd geduldet oder gar gefördert werden. Eines muss klar sein: Wer Missbrauch treibt, hat sein Recht auf Reisefreiheit verwirkt. Hier muss die Kommission klare Konsequenzen setzen!", so Obermayr abschließend.

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