Straches Nazi-Wahlhelfer tot

Staatsanwaltschaft Wien ordnete Obduktion an

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der frühere FP-Wahlkampfhelfer Jürgen D., 34, vorige Woche tot in seiner Wiener Wohnung aufgefunden wurde.

D. sorgte im September 2010 österreichweit für Schlagzeilen, als Fotos von ihm veröffentlicht wurden, die ihn beim Hitler-Gruß zeigten. Die Staatsanwaltschaft Wien leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen D. und weitere ehemalige FPÖ-Wahlkampfhelfer wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz ein.

Vorigen Mittwoch wurde Jürgen D. tot in seiner Wohnung aufgefunden. Ursprünglich gingen die Ermittler von einem Suchtmittelmissbrauch aus. Nachdem auf diversen Internetforen jedoch Postings aufgetaucht waren, in denen eine Vergiftung behauptet wurde, hat die Staatsanwaltschaft Wien eine Obduktion angeordnet.

Bezeichnend: Nach den NEWS-Enthüllungen, die D. beim Hitler-Gruß zeigen bestritt die FPÖ Kontakt zu D. FP-Generalsekretär Herbert Kickl erklärte in der OTS 0310 vom 22. September 2010, dass D. "schon vor längerer Zeit aus der FPÖ ausgeschlossen worden" sei (OTS 0310 vom 22.9.1020).

Nun kondolieren ausgerechnet FPÖ-Politiker, wie der Nationalratsabgeordnete Christian Höbart auf Facebook und dokumentieren so ihre enge Verbindung zu D. Zitat Höbart: "Ruhe in Frieden, lieber Jürgen".

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