Holz statt Öl: Halbe Heizkosten

Raumwärme aus Biomasse hilft den privaten Haushalten beim Sparen

Wien (OTS) - Deutsche Haushalte, die Raumwärme mit erneuerbarer Energie erzeugen, haben nur halb so hohe Heizkosten wie Haushalte ohne erneuerbarer Wärmequelle. Das ermittelte das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) in einer im Oktober veröffentlichten Studie. "Auch für Österreich hat diese Aussage Gültigkeit. Es sind vor allem wirtschaftliche Argumente, die für den Einsatz von Biomasse als Wärmequelle sprechen", unterstreicht Horst Jauschnegg, der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes.

Konkret benötigte im Jahr 2009 ein deutscher Haushalt, in dem die Wärme nicht aus erneuerbaren Quellen stammte, 1.140 Euro für Heizmaterial. Haushalte mit Biomasseheizung, Solarthermie oder Wärmepumpe benötigten im Schnitt nur 545 Euro. Erdgas, Heizöl oder Kohle sind also nicht nur klimaschädlich, sondern auch doppelt so teuer wie Holz und Co.

Die ZSW-Studie berücksichtigt jedoch nicht die Investitionskos-ten. "Der hohe Kapitalbedarf bei Errichtung einer neuen Heizung ist für viele Hausbesitzer eine Erschwernis beim Umstieg auf erneuerbare Energie", heißt es bei der Agentur für Erneuerbare Energie in Berlin, die diese Studie in Auftrag gab.

Biowärme-Partner als Ansprechpartner in Heizungsfragen

"Auch in Österreich ist erneuerbare Heizenergie kostengünstig. Unsere Biowärme-Partner, Installateure und Rauchfangkehrer, können ihren Kunden maßgeschneiderte Heizkostenberechnungen anbieten", betonen auch Hermann Pummer und Ulrich Wolfsmayr, die Schulungsverantwortlichen beim Österreichischen Biomasse-Verband. Ausgehend von Heizlast und Volllaststunden kann über den vom Heizsystem abhängigen Nutzungsgrad der Brennstoffbedarf ermittelt werden. Stückholz und Hackgut verursachen, gefolgt von Pellets, die geringsten Kosten. Erdgas und Heizöl belasten das Haushaltsbudget am meisten.

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Österreichischer Biomasse-Verband
Franz Josefs-Kai 13, 1010 Wien
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