EU-Agrarförderungen: BZÖ Huber fordert 25.000 Euro Höchstgrenze um Missbrauch zu verhindern

Leistungsorientierte, bedarfsorientierte Auszahlung von Agrarförderungen statt Milliongeschenke für Raiffeisen, Lebensmittelkonzerne und ÖVP-nahe Großbauern

Wien (OTS) - "Das Urteil des EuGH, welches die personenbezogenen Veröffentlichung der Empfänger von EU-Agrarzahlungen im Internet, nicht aber die Veröffentlichung der Beihilfen für landwirtschaftliche Unternehmen beanstandet, sei zu erwarten gewesen," so BZÖ Agrarsprecher Gerhard Huber. Die sofortige Sperre der Transparenzdatenbank durch Landwirtschaftsminister Berlakovich im Sinne von Raiffeisen, großer Lebensmittelkonzerne und ÖVP-naher Großbauern, zeigt, dass es der ÖVP darum geht, die eigene Klientel zu bedienen", so Huber.

"Nur die Transparanzdatenbank zu sperren, ohne über die effiziente Bekämpfung des Missbrauches von EU-Agrarförderungen zu diskutieren, wie von der ideenlosen ÖVP praktiziert, ist zu wenig", stellt Huber fest. Daher schlägt das BZÖ vor, dass die EU-Agrarförderungen im Sinne eines bedarfsorientierten Leistungsentgeltes mit einer Höchstgrenze von maximal 25.000 ausbezahlt werden und somit in weiterer Folge die österreichischen Bauern nicht mehr als Bittsteller und Bezieher von Geldgeschenken in der Öffentlichkeit diffamiert werden," fordert BZÖ Agrarsprecher Huber als Reaktion auf die Sperre der Transparenzdatenbank ein. Unsere Bauern sind unabhängige Unternehmer, wollen keine Geldgeschenke und Abhängigkeit von der EU, sondern einzig allein eine leistungsorientierte Bezahlung für ihre schwere Arbeit, von der wir alle als Konsumenten profitieren", betont Huber abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0008