SJ/VSStÖ: Bankenabgabe darf nicht auf KundInnen abgewälzt werden

Steuerleistung österreichischer Banken ist gering und Jahresüberschüsse steigen wieder

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) und der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) haben heute, Mittwoch, im Zuge einer Medienaktion gegen eine Abwälzung der Bankenabgabe auf KundInnen demonstriert. Vor einer Raiffeisenfiliale hielten AktivistInnen ein Transparent mit der Aufschrift "Stopp dem Amoklauf". Raiffeisenchef Rothensteiner hatte vergangenen Montag angekündigt, die Kosten der Bankenabgabe auf seine KundInnen abzuwälzen.

"Nachdem die Jahresüberschüsse wieder gestiegen sind und österreichische Banken international bei der Steuerleistung im schlechten Mittelfeld rangieren,ist es mehr als gerecht, ihren Beitrag zum Staatshaushalt einzufordern. Jede Bank kann es sich locker leisten, die Kosten für die Bankenabgabe aufzubringen, ohne die Gebühren zu erhöhen", so Wolfgang Moitzi , Vorsitzender der SJÖ, und Stefanie Grubich, Vorsitzende des VSStÖ.

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VSStÖ Pressesprecher
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