FPÖ-Kickl: Unglaublich Entgleisung Schakfehs - Entschuldigung gefordert

Wien (OTS) - Die Aussagen von IGGiÖ-Präsident Anas Schakfeh, wonach die Österreichischen Muslime Bedenken hätten, sich für die Wahl ihrer Glaubensvertretung registrieren zu lassen, aus Angst, "...wenn so etwas passiert wie mit den Juden vor dem Zweiten Weltkrieg", seien inakzeptabel und ein Skandal, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, der eine sofortige Entschuldigung Schakfehs forderte. "Mit dieser Aussage diskriminiere und beleidige Schakfeh die Millionen Opfer des Holocaust", so Kickl.

Freilich, so Kickl, würde diese Entgleisung in das Gesamtbild der Amtsführung Schakfehs passen, habe er doch keine Probleme damit gehabt, dass sein Verbindungsmann zur Wiener SPÖ, Omar al Rawi, Hand in Hand mit Demonstranten um den Ring ziehe, die mit Transparenten wie "Hitler wach auf" Aufmerksamkeit erregen wollten. Weiters sei es mehr als bedenklich, wenn das Oberhaupt einer Glaubensgemeinschaft derartige verhetzende Aussagen tätige, kritisierte Kickl.

Peinlich für den selbst ernannten Vertreter der österreichischen Muslime, sei das Nicht-Interesse seiner Glaubensbrüder für die Wahl, so Kickl. Hier müsse sich Schakfeh fragen, ob er überhaupt noch eine Legitimation zur Vertretung besitze, zumal die große Glaubensgemeinschaft der Aleviten, die IGGiÖ ohnehin strikt ablehne und gegen deren Legitimation mehrere Klagen eingebracht habe. Bleibe die Registrierung der Wahlberechtigten bei den derzeit mehr als bescheidenen Zahlen, so sei dieser Wahl wohl jede Legitimation einer offiziellen Vertretung abzusprechen, schloss Kickl.

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