FPÖ-Walter Rosenkranz: Türkisch als Maturasprache nur an türkischen Schulen in der Türkei!

Bequemlichkeit als Ausrede nicht Deutsch zu lernen ist unzulässig

Wien (OTS) - "Jetzt ist die Katze aus dem Sack", zeigt sich FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Walter Rosenkranz über die Forderung des türkischen Botschafters nach Türkischlehrern wenig überrascht. "Türkisch als Maturasprache ist durchaus möglich, allerdings an türkischen Schulen in der Türkei." In Österreich sei die Staatssprache Deutsch - dies gelte auch für den Unterricht. "Wer damit Schwierigkeiten hat, muss zusehen, dass er die deutsche Sprache schleunigst erlernt oder dorthin gehen, wo seine eigene Sprache gesprochen wird."

Nachdem die Matura die Berechtigung für ein Studium ist, erschient die nächste Forderung vorprogrammiert: türkische Universitäten in Österreich. "Diesen Ideen - vielleicht noch in pädagogisch wertvoller Mogelpackung - muss eine klare Absage erteilt werden! Integration ist das Ziel, nicht die Schaffung einer türkischen Parallelgesellschaft."

Die unverhohlenen Forderungen des Botschafters zeigten immerhin, dass man türkischerseits jegliche Integrationsbemühungen strikt ablehne, ja sogar behindere. Wenn der türkische Botschafter Interessierten einen Türkischunterricht anbieten wolle, so könne er dies auf eigene Kosten in eigenen Ausbildungsstätten tun, keinesfalls aber an öffentlichen österreichischen Schulen. "Herr Tezcan ist ein Musterbeispiel dafür, dass Vertreter der Türkei im Ausland für sich die Toleranz fordern und ausnutzen, die sie bei sich zu Hause Ausländern oder gar Christen zuzugestehen nicht bereit sind."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003