FPÖ-Neubauer: Fall Kampusch - Drei Anfragen eingebracht

Wien (OTS) - Bewegung in den Fall Kampusch, will der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer bringen und wird heute drei parlamentarische Anfragen an Innen- und Justizministerin einbringen.

Die erste Anfrage drehe sich um Unterlagen eines Adress- und Risikomanagementunternehmens, wonach Natascha Kampusch in der Datenbank des Unternehmens am 1. April 2004 erstmalig erfasst worden sei. Insofern erstaunlich, als Kampusch damals noch im Verließ ihres Entführers Priklopil gesessen sei, so Neubauer. Besagte Firma bietet u.a. für Banken, Handygeschäfte etc. Auskünfte an - v.a. über Privatpersonen hinsichtlich deren Bonität.

Die zweite Anfrage Neubauers beziehe sich auf zwei IP-Adressen die eindeutig Wolfgang Priklopil zuzuordnen seien. Bemerkenswert für jemand der angeblich keinen PC hatte, so Neubauer. Auch wenn die Anmeldung über einen fremden PC erfolgte sei, wäre es vielleicht interessant bei wem dieser gestanden habe, so Neubauer.

Die dritte Anfrage beziehe sich auf Protokolle der Rufdatenrückerfassung am Tag der Flucht Natascha Kampuschs, so Neubauer. Es gab hier eine Menge Anruf bei Priklopil, ohne dass die Anrufer überprüft worden seien, so Neubauer, der diesbezüglich Aufklärung verlangte.

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