BZÖ-Widmann: Erneuerbare Energie statt Nabucco

Was sagt Anschober zu Joschka Fischer?

Linz/Wien (OTS) - "Vom Paulus zum Saulus - so muss man leider die Einstellungsänderung des ehemaligen europaweiten Paradegrünen Joschka Fischer und späteren deutschen Außenminister bewerten. Früher kämpfte er für Mensch und Natur, heute berät er den deutschen Atomstromriesen RWE und die OMV beim Nabucco-Wahnsinnsprojekt. Damit will man Gas aus sogenannten Schurkenstaaten rund um den Iran und dem Irak über die Türkei nach Österreich und den Westen pumpen. Wir brauchen stattdessen europaweit und besonders in Österreich eine massive Offensive für Erneuerbare Energien, Energieeffizienztechnolgien und thermische Sanierung. Diese Investitionen rechnen sich für den Staat und die Endverbraucher nach kurzer Zeit selbst. Nur so können die Abhängigkeit von Gas und Öl aus unsicheren Staaten und die damit verbundene Erpressbarkeit kleiner werden. Statt 15 Milliarden Euro jährlich alleine für Gas aus dem Ausland auszugeben, sollten wir schrittweise diese Summe in heimische grüne Energien investieren. Aber dafür gibt die rotschwarze Stillstandsregierung keinen zusätzlichen Cent aus. Ich bin schon gespannt was der grüne Landesrat Anschober zum grünen Atom- und Gaslobbyisten Joschka Fischer sagen wird", so BZÖ-Energiesprecher Abg. Rainer Widmann.

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