- 09.11.2010, 14:32:55
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FCG/vida-Bundestag: "Wir leben Werte" - Unsere Werte sind unser Auftrag!
Bericht des Bundesvorsitzen Alfred Gajdosik und Anträge der FCG/vida
Wien (OTS/FCG) - "Die vergangene Periode war eine spannende
Periode, denn nach der Gründung der Gewerkschaft vida ging es in den
ersten Monaten vor allem darum eine gute Basis für die Zusammenarbeit
in den Gremien zu finden, was sehr gut gelungen ist", so Alfred
Gajdosik, Bundesvorsitzender der FCG/vida, bei seinem Bericht über
die vergangene Periode in der Gewerkschaft vida.
Aber nicht nur eine gute Zusammenarbeit war wichtig für die FCG in
der vida, es wurden in den vergangen Monaten und Jahren auch einige
inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Die wichtigsten inhaltlichen
Schwerpunkt der FCG/vida:
+ 40 bzw. 45 Jahre sind genug!
Die FCG/vida setzt auf Verlässlichkeit und will jenen, die durch ihre
jahrzehntelangen Beitragsleistungen das Pensionssystem maßgeblich
finanziert haben, auch in Zukunft einen Bonus - abschlagsfreier
Pensionsantritt nach 40 bzw. 45 Beitragsjahren - ermöglichen.
+ 1.300 Euro Mindestlohn in allen Branchen!
Bei den Reinigungskräften ist ein erster wichtiger Schritt mit dem
Mindestlohn von 1.300 Euro gelungen. Jetzt muss alles daran gesetzt
werden, dass dies auch in allen anderen Branchen Realität werden.
+ Leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche!
Derzeit ist es notwendig 25 Jahre (bzw. durch Anrechnung von
Vordienstzeiten) zu arbeiten, um in den Genuss von 6 Wochen Urlaub zu
kommen. Die FCG/vida fordert eine leichtere Erreichbarkeit der 6.
Urlaubswoche durch Herabsetzung der Jahresgrenze von 25 auf 15 Jahre.
+ Beitragshöhe bei der Abfertigung neu auf 2,5 Prozent erhöhen!
Die Mitarbeitervorsorgekassen wird derzeit von den Arbeitgebern mit
1,73 Prozent vom Bruttolohn gespeist. Durch die Krise ist die
Performance der Mitarbeitervorsorgekassen ordentlich ins Wanken
geraten. Die niedrigen Beträge haben sich kaum vermehrt und die
Leidtragenden sind die Arbeitnehmer. Daher muss es eine Erhöhung der
Beiträge auf mindestens 2,5 Prozent.
+ Einführung einer Pflegeversicherung im Umlageverfahren!
Durch die demographische Entwicklung ist die Notwendigkeit von neuen
Wegen in Pflege unabdingbar. Es ist notwendig hier über neue Modelle
nachzudenken. Die FCG/vida fordert daher die Einführung einer
Pflegeversicherung in der Höhe von 0,5 Prozent aufgeteilt zu gleich
Teilen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer/innen.
+ Familien dürfen nicht für die Krise bezahlen!
Die Kürzung der Familienbeihilfe von 26 auf 24 Jahre ist unsozial.
Die FCG/vida fordert hier eine Regelung, die an die
Mindeststudiendauer der einzelnen Studienrichtungen (inkl. 2
Toleranzsemester) gekoppelt ist. Weiters fordert die FCG/vida die
Kürzung der 13. Familienbeihilfe nochmal zu überdenken. Die
Auszahlung der 13. Familienbeihilfe soll bis zum Abschluss der
Erstausbildung (Lehre, Fachschulen und Matura) gestaffelt nach den
tatsächlichen Ausbildungskosten ausbezahlt werden. Die FCG/vida
spricht sich auch klar gegen die Abschaffung des Mehrkindzuschlages
aus.
Rückfragehinweis:
FCG-Pressereferat, Anneliese Rothleitner-Reinisch,MSc,
Tel.: 0664-614 50 52, Mail: anneliese.rothleitner@oegb.at
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