- 09.11.2010, 13:44:37
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Bildungsministerin Claudia Schmied zeichnet innovative Schulprojekte mit dem IMST-Award 2010 aus
Schmied: IMST fördert Begeisterung der SchülerInnen für naturwissenschaftliche sowie verwandte Fächer
Wien (OTS) - Im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung vergab
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied gestern den IMST-Award 2010 im
Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
Der Preis fördert herausragende innovative Unterrichts- und
Schulprojekte für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,
Deutsch und Technik. Ausgezeichnet wurden sieben Siegerprojekte, die
eine Fachjury aus 69 Projekten auswählte.
"Unser Motto lautet Innovationen Machen Schulen Top! Ich freue mich
über das große Interesse am IMST-Award, den wir heuer zum 4. Mal
vergeben. Mit dem österreichweiten Projekt IMST gelingt es uns, die
Freude und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler an
naturwissenschaftlichen sowie verwandten Fächern zu steigern. IMST
trägt zum besseren Verständnis der Fachmaterie bei, macht den
Unterricht attraktiver und resultiert in besseren Leistungen der
Schülerinnen und Schüler", so Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied.
Zu den Gewinnern in der Kategorie "Klassenprojekte" zählen die Wiener
Volksschule des Institutes Neulandschulen (Schulstufe 1-4), das
Bundesgymnasium Wenzgasse, 1130 Wien (Schulstufe 5-8) und die
Polytechnische Schule Grieskirchen (OÖ) (Schulstufe 9-13). In der
Kategorie "Klassen- und schulübergreifende Projekte" wurden das
Sonderpädagogische Zentrum Klagenfurt (KTN), die Volksschule
Lichtenberg (OÖ) und die Berufsschule Attnang-Puchheim (OÖ)
ausgezeichnet. Der Sonderpreis ging an die HLFS Ursprung aus
Elixhausen (SBG). Die IMST-Awards sind mit je 1.500 Euro dotiert.
Die Siegerprojekte decken eine große Bandbreite ab. Entstanden ist u.
a. ein Film über das Weltall, den Kinder selbst geplant und umgesetzt
haben und nun anderen Klassen und Schulen zur Verfügung steht (VS
Neulandschulen). Die SchülerInnen des Gymnasiums Wenzgasse
experimentierten selbständig im Bereich Chemie, die Polytechnische
Schule Grieskirchen lötete Schaltungen mit professioneller
Platinenfertigung im Bereich der Elektrotechnik. Mit einem
veränderten Elementarunterricht, der Rechenschwächen und
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten vorbeugt, setzte sich das
Sonderpädagogische Zentrum Klagenfurt auseinander. Als Teil eines
Langzeitprojekts wurde in Kooperation mit Schulen und Sponsoren der
7,5 km lange Kinderplanetenweg Lichtenberg realisiert (VS
Lichtenberg). Unter dem Titel "Wissenskatalog statt Lehrermonologe"
erarbeitete die Berufsschule Attnang-Puchheim u. a.
Unterrichtsmaterialien, die über das Internet zugänglich sind. Mit
Unterstützung des Max-Planck-Instituts für Biochemie München erzielte
die HLFS Ursprung beachtliche Ergebnisse im Bereich der Synthetischen
Biologie.
Im Rahmen des österreichweiten Projekts IMST führen jährlich ca.
8.600 Lehrkräfte entweder selbst Innovationen in ihrem Unterricht
oder an ihrer Schule durch oder organisieren sich in Netzwerken in
den Bundesländern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur in Kooperation mit Universitäten,
Pädagogischen Hochschulen, Schulbehörden und Schulen getragen und am
Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) an der
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt koordiniert. Ziel ist die
Verbesserung des Unterrichts in Mathematik, Naturwissenschaften,
Informatik und Deutsch sowie in verwandten Fächern. Das Projekt trägt
dazu bei, an den österreichischen Schulen eine Innovationskultur zu
etablieren. Zentrale Prinzipien sind die Förderung von
Chancengerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung von
Geschlechteraspekten und der Implementierung von Evaluationen.
Bildmaterial zur Preisverleihung sowie Informationen zum IMST-Award
finden Sie unter www.imst.ac.at/award
Rückfragehinweis:
Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), IMST Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Mag. Barbara Orasche Tel: +43 463 2700 6122, E-Mail: barbara.orasche@uni-klu.ac.at Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Mag. Sigrid Wilhelm Tel: +43 1 53120 5030 E-Mail: sigrid.wilhelm@bmukk.gv.at
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