Lichtenecker: Aushungern der extra-universitären Forschungseinrichtungen ein schwerer strategischer Fehler

Grüne: Ministerin Karl darf Basisfinanzierung nicht streichen

Wien (OTS) - "Das Vorhaben der Regierung, die Basisfinanzierung
für viele extra-universitäre Forschungseinrichtungen zu streichen, die nicht im Eigentum von Bund oder Länder sind, ist ein schwerer strategischer Fehler", kritisiert die Grüne Wirtschafts- und Forschungssprecherin Ruperta Lichtenecker. "Diese Forschungseinrichtungen haben eine wichtige Rolle für den wissenschaftlichen ForscherInnennachwuchs, was für die weitere Entwicklung des Standortes Österreich in den nächsten Jahren besonders wichtig sein wird", betont die Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie im Parlament. "Die extra-universitären Forschungseinrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil der Forschungslandschaft und müssen weiter entsprechende öffentliche Forschungsmittel erhalten, damit ihre Arbeit gesichert ist."

Viele dieser Forschungseinrichtungen arbeiten seit Jahrzehnten in der sozial, kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung, die einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung in einer Gesellschaft darstellen und zentraler Bestandteil in der österreichischen Innovationslandschaft sind. Lichtenecker: "Viele dieser Forschungseinrichtungen sind ausgezeichnet international vernetzt, was in Forschung und Entwicklung zunehmend bedeutender wird. Das darf nicht gefährdet werden."

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