FPÖ: Kickl: Jede Zuwanderung ist aus wirtschaftlicher Sicht unnötig

Es braucht Bildungsinvestitionen und Familienförderung zur nachhaltigen Wohlstandssicherung

Wien (OTS) - "Aus wirtschaftlicher Sicht ist Zuwanderung völlig unnötig", stellt heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl fest. Erst kürzlich seien Forscher der Technischen Universität Wien zu diesem Ergebnis gekommen. Trotz fallender Geburtenzahlen bei der einheimischen Bevölkerung und immer mehr älterer Menschen müsse der Wohlstand nicht zwangsläufig darunter leiden. "Der Geburtenrückgang setzt Ressourcen frei, die von den Eltern idealerweise in eine verbesserte Ausbildung der Kinder investiert werden - und mehr Bildung hilft der Wirtschaft. Wenn frei werdende Produktionsmittel in einer schrumpfenden Bevölkerung auf immer weniger Menschen aufgeteilt werden, kann die Bevölkerungsreduktion zu einem Wohlstandsgewinn führen", zitiert Kickl aus der Zusammenfassung der Studie, die unter der Leitung von Univ.-Prof. Alexia Fürnkranz-Prskowetz erstellt wurde. Voraussetzung für diese positive Entwicklung sei allerdings, dass gezielt in Bildung investiert werde.

"Im Lichte dieser Ergebnisse erscheint die Politik der Bundesregierung geradezu vorsätzlich gesellschaftsschädlich", so Kickl. Einerseits toure Außenminister Spindelegger durch die halbe Welt, um herauszufinden, wie man Zuwanderung am besten bewerkstelligen kann. Andererseits setze die Regierung den Budget-Sparstift ausgerechnet bei der Bildung und bei der Familienförderung an.

Wie die aktuelle Bevölkerungsprognose der Statistik Austria zeige, mache es einen beträchtlichen Unterschied, ob man weiter voll auf Zuwanderung setzt oder nicht. "Mit Zuwanderung wird die Bevölkerung Österreichs bis 2050 um eine Million auf etwa 9,5 Millionen Menschen anwachsen, ohne Zuwanderung hingegen würde sie um eine Million auf etwa 7,5 Millionen schrumpfen", fasst Kickl zusammen. Es brauche daher massive Bildungsinvestitionen in Verbindung mit einer nachhaltigen Förderung der Familien, um die Geburtenrate von Österreichern zu erhöhen. "Wer glaubt, das Pensionssystem mit Zuwanderung retten zu können, der muss wissen, dass er die Pensionen des Jahres 2050 nur mit noch mehr Zuwanderung als wir sie schon bisher haben und die von der Bevölkerung nicht weiter akzeptiert wird, finanzieren kann." Es sei daher wesentlich vernünftiger, die angesprochenen Korrekturen vorzunehmen: "Das Asylrecht steht außer Streit, aber Zuwanderung in den Arbeitsmarkt brauchen wir nicht mehr."

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