VP-Tschirf zu Rot-Grün: Verkehrsdesaster in der Donaustadt vorprogrammiert

Durchdachtes Verkehrskonzept für die Flächenbezirke, statt großflächiger Tempo 30 Zonen

Wien (OTS) - Der Baustellensommer hat wieder eindrucksvoll
bewiesen, dass insbesondere Autofahrer zu den Stiefkindern der Wiener Stadtregierung zählen. Unzählige, zeitgleich errichtete Baustellen und Verkehrsbehinderungen prägten das Straßenbild und sorgten für Staus und Frust bei Wiens Autofahrern. Besonders betroffen war Wiens größter Bezirk, die Donaustadt. "Die Bevölkerung in Donaustadt kann ein Lied davon singen, welche Behinderungen die Baustellenkoordination und Verkehrsplanung der SPÖ für Autofahrer mit sich bringt", so der Donaustädter ÖVP Mandatar, Klubobmann Matthias Tschirf.

Sollte nun Rot-Grün in Wien tatsächlich Realität werden, befürchtet Tschirf noch Schlimmeres: "Neben den Gerüchten, wonach es zu einer Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung kommen soll, ist auch zu befürchten, dass wir in Zukunft nur noch mit Tempo 30 durch die Flächenbezirke fahren dürfen. Das käme einer politischen Beerdigung des Individualverkehr gleich", reflektiert Tschirf auf die Forderung der Wiener Grünen nach großflächigen Tempo 30 Zonen.

Der U-Bahnausbau in der Donaustadt werde erst 2013 abgeschlossen sein. Die neuen Straßenbahnlinien 26 und 25 werden ebenso erst 2013 gleichzeitig mit der U2 zur Seestadt Aspern in Betrieb gehen. Tschirf fordert daher, eine langfristige und ausgewogene Planung des Verkehrs in der Donaustadt bis 2013 zu realisieren. "Es darf zu keinen verkehrspolitischen Schnellschüssen kommen. Wir brauchen ein durchdachtes Verkehrskonzept für die Flächenbezirke", so der Klubobmann der ÖVP Wien abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001