Bundeskanzler Faymann: "Begutachtung für das Budget nützen, um einzelne Vorschläge aufzugreifen"

Wien (OTS) - Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll luden heute die Vertreter der in Österreich gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften zu Gesprächen über die aktuelle Budgetdiskussion ins Bundeskanzleramt ein.

"Wir haben in guter Tradition eine sehr offene Aussprache mit dem Ziel gehabt, wie wir mit dem Geld der Steuerzahler bestmöglich umgehen können. Gleichzeitig wollen wir aber den Budgetvorschlag, den wir als Regierung gemacht haben, auch aufrecht erhalten. Wir werden daher die Phase der Begutachtung bestmöglich nutzen, um einzelne eingebrachte Vorschläge aufzugreifen. Entscheidend ist dabei, den Grundsatz des Sparens im Augen zu behalten und das Gesamtpaket nicht zu gefährden", so Bundeskanzler Faymann.

Finanzminister Pröll bekannte sich zu dem Grundsatz, dass Österreich aus der Schuldenfalle herausgeführt werden müsse. "Das Sparziel muss in der vorgelegten Form beibehalten werden. Es gibt aber einige Punkte, wie etwa die Bereiche Familie und Pflege, über die noch weiterverhandelt werden kann. Wir werden die Vorschläge sammeln und in unsere Überlegungen einfließen lassen", so Pröll.

Kardinal Christoph Schönborn sagte, dass unter den Kirchen und Religionsgesellschaften Einstimmigkeit darüber herrsche, dass gespart werden müsse. Österreich sei ein Erfolgsmodell, das Land habe aber in den letzten Jahren über seine Verhältnisse gelebt. "Wir bekennen uns zu den Sparzielen, meinen jedoch, dass der Verzicht gerecht verteilt werden muss." Besondere Berücksichtigung mahnte er für die Familien ein, die der Kardinal als "Netzwerk der Zukunft" bezeichnete. "Wir haben heute einige Grundthemen angesprochen und wir sind zuversichtlich, dass der Dialog Früchte tragen wird", so der Kardinal abschließend.

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