Kaltenegger: Volksbegehren ist Chance für sinnvolle Bildungsdebatte

Erwarten, dass Androsch als Befürworter von Studiengebühren für deren Einführung wirbt - Gesamtschule keine Lösung

Wien, 05. November 2011 (ÖVP-PD) Als "Chance für eine sinnvolle Bildungsdebatte" bewertet ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger das heute von Hannes Androsch vorgestellte Bildungs-Volksbegehren.
"Dass Bildung für die Bundesregierung hohe Priorität hat, zeigen die zusätzlichen Budgetmittel von 80 Millionen Euro für den Ausbau der Ganztagsschule sowie weitere 80 Millionen Euro für die Universitäten. Während in allen Politik-Bereichen teils drastische Sparmaßnahmen vorgenommen werden, setzen wir im Bereich Bildung damit einen deutlichen Schwerpunkt", betont der ÖVP-General. ****

"Vom Volksbegehren erwartet die ÖVP, dass Androsch als deklarierter Befürworter von Studiengebühren für deren Wiedereinführung wirbt und das auch mit dem Volksbegehren zum Ausdruck bringt. Immerhin ist laut sämtlichen Umfragen eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für die Einführung von Studiengebühren", so Kaltenegger, und weiter: "Keine Unterstützung aus der ÖVP gibt es für einen allfälligen Versuch, die Gesamtschule einzuführen. Die Vielfalt im Schulsystem und die Differnzierung nach Leistung sollen erhalten bleiben. Die Gesamtschule, in der keine Differenzierung stattfindet, schafft in der Folge mehr Probleme, als sie je lösen könnte", sagt der ÖVP-General abschließend.

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