Stöger bei MTD-Forum: Gesundheitssystem lebt vom Miteinander

Leistungen der Berufsgruppen kann man nicht hoch genug wertschätzen

Wien (OTS/SK) - "Das Gesundheitssystem muss sich in Zukunft mehr
an der Ergebnisqualität und weniger an der Strukturqualität orientieren. Im Vordergrund muss stehen, welche Leistungen beim Patienten ankommen", sagte Gesundheitsminister Alois Stöger am Freitag beim 1. Forum des Dachverbands der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD) in Wien. "Alle, die Hilfe brauchen, müssen Zugang zum Gesundheitssystem haben. Nur eine solidarische Gesellschaft ist in der Lage, beste Gesundheitsleistungen zu erbringen. Das Gesundheitssystem lebt vom Miteinander", stellte Stöger seine Grundsätze dar. ****

Stöger zeigte sich erfreut darüber, dass sich mit dem MTD ein Dachverband für sieben Berufsgruppen gegründet hat und würdigte ihre Leistungen. Sie bauen tagtäglich Beziehungen mit Patienten auf, die sich in schwierigen Situationen befinden. "Das kann man nicht hoch genug wertschätzen", so der Minister.

Man müsse vernetzter denken, um dieses gute Gesundheitssystem weiter zu entwickeln. Dafür müsse man auch die Rolle der Berufsgruppen stärken, so Stöger. Weiters sei es notwendig, die Aus- und Weiterbildung in den Vordergrund zu stellen. Es müsse eine Auseinandersetzung geben, wie man Gesundheit und Prävention weiterentwickelt. Die veränderte Lebenserwartung und eine älter werdende Gesellschaft stellen eine große Herausforderung für die Berufsgruppen dar. "Die Berufsgruppen des MTD sind ein starker Partner für das Gesundheitssystem", so Stöger. (Schluss) pl/sa

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