Stöger: "Strenge Qualitätskriterien für Neuverblisterung"

Verordnung zur individuellen Neu-Abpackung von Medikamenten in Begutachtung

Wien (OTS/BMG) - Für die auf Patienten maßgeschneiderte Abpackung von Medikamenten-Rationen, die sogenannte Neuverblisterung, will Gesundheitsminister Alois Stöger strenge Qualitätsrichtlinien einführen. Diese Woche ging sein Entwurf zur Neuverblisterungsbetriebsordnung in Begutachtung. "Die Neuverblisterung soll den Patientinnen und Patienten die korrekte Einnahme von Medikamenten erleichtern, bringt mehr Effizienz und erhöht die Therapietreue", so Stöger.

Bei der Neuverblisterung werden für die Patienten die erforderlichen Medikamente zum Beispiel in Wochenrationen zusammengestellt und individuell abgepackt. Dies erledigt in der Regel die Apotheke. Vor allem für Patienten, die regelmäßig zu verschiedenen Tageszeiten mehrere Medikamente einnehmen müssen, bringt die Neuverblisterung eine wesentliche Vereinfachung.

"Mit dieser Verordnung sorge ich dafür, dass bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit hohe Qualitätsstandards einghalten werden müssen", so Stöger. Verblisternde Apotheken und Betriebe sind daher unter anderem verpflichtet, über entsprechend qualifiziertes Personal zu verfügen und ein pharmazeutisches Qualitätssicherungs-und Dokumentationssystem zu betreiben. Den Apotheken kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle zu: Diese bearbeiten die Aufträge zur Neuverblisterung von Medikamenten, erstellen die Medikationspläne und geben den Patientinnen und Patienten alle notwendigen Informationen für die korrekte Einnahme.

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