Sechs neue Gesichter in der Länderkammer Steirischer Landtag entsendet seine VertreterInnen in den Bundesrat

Wien (PK) - Der neu konstituierte Landtag des Bundeslandes Steiermark sendet fünf neue MandatarInnen in den Bundesrat.
Erneut entsendet werden die V-Bundesräte Günther Köberl und Franz Perhab sowie der S-Bundesrat Gerald Klug. Auch dessen Fraktionskollege Christian Füller war früher schon auf der parlamentarischen Bühne, und zwar im Nationalrat, tätig.

Als Listenerster für den Bundesrat, der turnusgemäß zum gegebenen Zeitpunktauch auch die Präsidentschaft über die Länderkammer übernehmen wird, wurde der ÖVP-Politiker Gregor Hammerl
nominiert. Hammerl wurde 1942 geboren und ist Landesobmann des steirischen Seniorenbundes. Der gelernte Gießer trat 1962 in das österreichische Bundesheer ein, wo er sodann als Beamter wirkte. Hammerl, der in Wolfgang Schüssel sein politisches Vorbild sieht, war Stadtparteigeschäftsführer der Grazer ÖVP, ehe er 1994 Landesgeschäftsführer des Steirischen Seniorenbundes wurde. Im Bundesrat will sich der geschiedene Vater dreier Kinder vor allem den Fragen Familie, Gesundheit und Landesverteidigung zuwenden.
Der Liebhaber steirischen Apfelsafts erwärmt sich in der Freizeit für das Bergsteigen und für die Oper, Hermann Hesse ist seine bevorzugte Lektüre.

Ebenfalls von der ÖVP kommt der 48-jährige Friedrich Reisinger, gelernter Landwirtschaftsmeister. Seit 1991 bewirtschaftet er den elterlichen Bauernhof und engagierte sich demgemäß auch früh in der bäuerlichen Interessensvertretung. Seit 1995 Kammerrat der Landesbauernkammer, ist Reisinger seit 2010 auch ÖVP-
Bezirksobmann von Mürzzuschlag. Er, der gleichfalls in Wolfgang Schüssel sein Vorbild sieht, will sich in der Länderkammer vor allem der Agrar- und Umweltthemen annehmen. Privat ist Reisinger verheiratet, isst gerne Brennsterz und verbringt auch seine
Urlaube am liebsten in Österreich, wo er gerne wandert und
relaxt.

Der gelernte Stahlbauschlosser Klaus Konrad (45) vertritt künftig die SPÖ in der Länderkammer. Konrad, ein Fan Bruno Kreiskys, engagierte sich frühzeitig in der Gewerkschaftsbewegung und wurde auch bald Betriebsrat. Später avancierte der Fürstenfelder zum Gemeinderat seines Heimatortes, ehe er in den Steirischen Landtag einzog, der ihn nun in den Bundesrat entsandte, wo er sich mit Fragen der Wirtschaft und des Tourismus befassen will. Privat ist Konrad verheiratet und Vater zweier Kinder. Er mag
Kaiserschmarren und Wasser und fährt gerne nach Kroatien auf Urlaub. Auch das Gitarrenspiel hat es dem Neo-Mandatar angetan.

Gleichfalls 45 ist die Bad Ausseeerin Johanna Köberl, eine
gelernte Drogistin, die mittlerweile als Sekretärin die der PV
Bad Aussee arbeitet, wo sie auch Betriebsratsvorsitzende ist.
2004 bis 2008 war sie Gemeinderätin ihres Heimatortes, seitdem fungiert sie als Vizebürgermeisterin. Im Bundesrat will Köberl, die in Johanna Dohnal ihr Vorbild sieht, primär Frauen-, Gesundheits- und Sozialthemen ansprechen. Köberl ist Mutter einer Tochter, mag Kürbiscremesuppe und Nudelgerichte, trinkt gerne Kräutertees und fährt am liebsten in die Türkei auf Urlaub.

Von der FPÖ kommt der Geotechniker Gerd Krusche (55), der seit
1995 Gemeinderat in Leoben ist und in der FPÖ diverse Parteiämter bekleidet. Im Bundesrat will er freiheitliches Gedankengut
umsetzen, Missstände und Fehlentwicklungen aufzeigen sowie die Interessen seiner Region im Bund vertreten. Krusche ist
verheiratet und Vater dreier Kinder sowie mittlerweile auch
bereits dreifacher Großvater. Sein liebstes Reiseziel ist Südtirol, in lukullischer Hinsicht erwärmt er sich für steirische Spezialitäten und "Quellwasser, auch veredelt mit Hopfen und
Malz".

Ebenfalls für die FPÖ im Bundesrat sitzt nunmehr Hermann Brückl, der allerdings vom Oberösterreichischen Landtag in die Länderkammer entsendet wurde. Brückl, Jahrgang 1968, arbeitet
seit 1997 als Vertragsbediensteter am Bezirksgericht Schärding, seit 2006 wirkt er dort als Rechtspfleger und Vorsteher der Geschäftsstelle. Bereits 1989 war Brückl Bezirksobmann des RFJ geworden, 1992 wurde er auch stellvertretender Bezirksobmann der FPÖ Schärding, der er seit 2002 vorsitzt. Dementsprechend will er sich im Bundesrat auch primär den oberösterreichischen Interessen annehmen. Privat ist Brückl Vater eines Sohnes und liebt Sushi sowie Nudeln in allen Variationen. Außerdem ist Brückl ein Fan
der Kriminalliteratur und erwärmt sich für die Südsteiermark als Reiseziel. (Schluss)

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