VP-Korosec: AKH-Führung kein Interesse an Aufklärung der Korruptionsvorwürfe

VP verlangt Vorlage des KAV-Rechtsgutachtens

Wien (OTS) - In Replik auf die jüngsten Entwicklungen in der
"Causa AKH" verlangt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, deutlich mehr Engagement seitens der Spitalsleitung zur Aufklärung der Korruptionsvorwürfe:"Ich frage mich, wieso sich die AKH-Führung seit Bekanntwerden der Vorwürfe gegenüber der Staatsanwaltschaft derart uninteressiert zeigt, statt an der Aufklärung mit aller Kraft mitzuwirken. Glaubt man tatsächlich, dass man die Sache "aussitzen" kann, oder steckt etwa doch mehr dahinter?", fragt Korosec.

"Es kann nicht sein, dass trotz via Tonbandaufnahmen belegten Missständen und strafrechtlichen Vorwürfen weder die direkten Verantwortlichen Dr. Krepler und Dr. Marhold, noch die politisch verantwortliche SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely handeln", kritisiert Korosec das Vorgehen der Stadtverantwortlichen. Die ÖVP Wien verlangt daher in diesem Zusammenhang von KAV-Generaldirektor Marhold die umgehende Vorlage des Rechtsgutachtens des Vergaberechtsexperten Prof. Holoubek, wonach der AKH-Führung bezüglich der Zurückziehung des Zuschlags aus juristischer Sicht die Hände gebunden seien.

"Es dreht sich hier um einen echten Vergabe- und Korruptionsskandal, doch weder die AKH-Führung noch die politisch Verantwortlichen scheint dies zu interessieren. Daher werde ich das bisherige Verhalten der Spitalsführung bei der Sitzung des Gesundheitsausschusses kommenden Freitag zum Thema machen", so Korosec abschließend.

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