"Herztag" bei der WGKK am 6. November 2010

WGKK-Obfrau Reischl: Prävention nimmt hohen Stellenwert für die Wiener Gebietskrankenkasse ein -Vorsorgeuntersuchung ist wichtiger Bestandteil

Wien (OTS) - Der Wiener Herzverband feiert am 6. November 2010 auf Einladung der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) sein 35-jähriges Jubiläum in der WGKK-Zentrale in der Wienerbergstraße 15-19. Von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr halten Experten Fachvorträge rund ums Herz. Außerdem können Interessierte die Gesundheitsstraße mit ärztlicher Beratung in Anspruch nehmen.

Für die WGKK nimmt die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen einen hohen Stellenwert ein. Denn durch Vorbeugung kann viel Leid von den Menschen abgewendet und die Krankheitslast in der Gesamtbevölkerung verringert werden, sagt WGKK-Obfrau Mag. a. Ingrid Reischl. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung werden die Versicherten durchgecheckt und in Hinblick auf ihre Risikofaktoren beraten, wie sie gesünder leben können. "Doch alle Bemühungen um eine gesündere Vorgangsweise nützen nichts, wenn die Erkrankten nicht mitmachen", sagt Mag. a Reischl. Wie wichtig die Selbsthilfegruppe Wiener Herzverband ist, zeige sich nicht zuletzt daran, dass die Gruppe heuer ihr 35-jähriges Jubiläum feiere. Keiner könne Bewußtseinsbildung so betreiben, wie selbst Betroffene, sagt die WGKK-Obfrau. "Deshalb hat die Wiener Gebietskrankenkasse im Wiener Herzverband einen wichtigen Verbündeten, wenn es um Aufklärung und Beratung geht".

In Österreich stellt der Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere der Myokardinfarkt, ein großes Problem dar. "Es sterben zu viele Menschen", sagt Univ. Prof. Dr. Johannes Mlczoch, wissenschaftlicher Leiter des Herzverbandes, der morgen in der WGKK auch die Festansprache hält. "Zuviele Frauen und Männer verlieren ihr Leben infolge von Herzkrankheiten, obwohl sowohl die Häufigkeit der Erkrankung als auch die Todesfolge zum Teil reduziert werden könnten." Als Maßnahmen zur Vorbeugung, die die Patientinnen und Patienten selbst ergreifen können, nennt der Experte Gewichtsreduktion, Bewegung und den Verzicht auf das Rauchen. Die medikamentöse Einstellung der Patientin oder des Patienten bei bereits vorhandenem Bluthochdruck erfolgt durch den Arzt. In der Akutphase eines Herzinfarktes sei eine rasche Aufdehnung von teilweise verschlossenen Herzkranzgefäßen mittels Herzkatheter von enormer Bedeutung, sagt Univ. Prof. Mlczoch. Lebensverlängernd wirke auch die medikamentöse Nachbehandlung mit Plättchen-Hemmern, Cholesterin senkenden Medikamenten oder mit Beta-Blockern, betont der Herzspezialist. Doch die Patientin oder der Patient sollten es gar nicht erst soweit kommen lassen. "Tu etwas für dein Herz bevor es nichts mehr für dich tut", lautete das Motto einer früheren Kampagne des Herzverbandes. "Der Slogan gilt noch immer", sagt Univ. Prof. Mlczoch und rät Risikopatientinnen und -patienten für Herzerkrankungen zu einem vernünftigen Lebensstil mit moderater sportlicher Betätigung in Absprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt.

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