BZÖ-Spadiut: Unglaubliche verbale Entgleisungen SP-Maiers zu Homöopathie

SPÖ-Konsumentensprecher bezichtigte auch die Ärzte der österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin sinngemäß der Scharlatanerie

Wien (OTS) - Unglaubliche verbale Entgleisungen im gestrigen Gesundheitsausschuss leistete sich SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier bei der Diskussion um einen BZÖ-Antrag betreffend homöopathische Arzneimittel auf Krankenschein. Maier bezichtigte in diesem Zusammenhang sinngemäß unter anderem auch die Ärzte der österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin - das ist die größte Vereinigung homöopathischer Ärzte in Österreich - der Scharlatanerie und meinte weiter, dass "er schließlich nicht verantworten wolle, dass mit Homöopathie auf Krankenschein der rechtliche Rahmen für "Handauflegen" und anderen "Nepp" auf Krankenkassenkosten geschaffen werde", berichtete heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Wolfgang Spadiut.

Auch den Einwand, dass erfahrene und entsprechend ausgebildete Ärzte homöopathische Mittel verschreiben, wollte Maier nicht gelten lassen und meinte darauf, dass "man schließlich nicht davon ausgehen könne, dass hier immer redlich gehandelt werde und manche Ärzte auch Profitmaximierung vor Augen haben". Mit diesen Aussagen desavouierte Maier pauschal alle Mediziner, die sich mit Homöopathie beschäftigen. "Dank ihrem Engagement sowie ihrer diplomierten Aus- und Weiterbildung ist auch eine immer größer werdende Anzahl an "klassischen" Schulmedizinern in der Lage, aufgrund dieser Zusatzausbildung ihre Patienten nach homöopathischen Gesichtspunkten zu beurteilen und alternativ mit homöopathischen Arzneimitteln zu versorgen", stellte Spadiut klar.

"Im Rahmen einer so genannten "Integrierten Versorgung" der österreichischen Patientinnen und Patienten und einem zeitgemäßen Übergang zur Achtung anerkannter komplementärmedizinischer Heilmethoden sowie einem gesamtheitsmedizinischen Behandlungsansatz in der Medizin ist die Aufnahme homöopathischer Arzneimittel in den Erstattungskodex des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger einfach notwendig", erklärte Spadiut und weiter: "Ich erwarte mir eine Entschuldigung vom SPÖ-Konsumentenschutzsprecher, der ohne den BZÖ-Antrag wirklich gelesen zu haben, pauschal die Ärzteschaft beleidigt hat".

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