FPÖ-Gartelgruber: "Schützen wir unsere Kinder vor giftigem Spielzeug!"

Großer Handlungsbedarf für Politiker beim Konsumentenschutz

Wien (OTS) - "Es ist bald Weihnachten und viele Österreicher überlegen, womit sie ihren Kindern eine Freude machen können. Da ist es besonders tragisch, dass viele Spielzeuge ein großes Gefahrenpotential für unsere Kinder darstellen", erklärt Gartelgruber und verweist auf die jüngste Studie der Stiftung Warentest.

Es sei erschreckend, dass 42 von 50 getesteten Spielzeugen für Kleinkinder Schadstoffe enthielten, zwei Drittel seinen sogar stark oder sehr stark belastet. Laut Studie gäbe es daneben noch andere erhebliche Risiken wie leichte Entflammbarkeit oder die Gefahr, dass sich Teile lösen könnten, die dann von Kindern verschluckt würden. Auch das EU - Schnellwarnsystem RAPEX liste in seinen Statistiken regelmäßig gefährliches Spielzeug auf. "Allein im Oktober dieses Jahres betreffen 25 Prozent aller Warnungen gefährliche Spielsachen, das ist der zweite Platz nach Kleidung und Textilien - übrigens auch sehr beliebten Geschenken. Im Jahr 2010 standen über 1500 Spielzeuge auf den Warnlisten von RAPEX. Das ist erschreckend und zeigt den großen Handlungsbedarf der Politik in diesem Bereich auf", sagt Gartelgruber und verlangt sofort strengere Vorschriften.

Auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnte im Vorjahr vor krebserregenden Stoffen in hoher Konzentration in Kinderspielzeug und wies darauf hin, dass die aktuelle EU -Richtlinie nicht ausreichend sei. Auch die neue, strengere EU -Spielzeugrichtlinie sei in einigen Punkten nicht streng genug, insbesondere die Grenzwerte für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Benzoapryn, einer krebserregenden Substanz, seien zu hoch, kritisiert Gartelgruber. "Außerdem wird die neue Richtlinie erst 2013 in Kraft treten. Auf Grund der akuten Gefährdung unserer Kinder ist es jetzt an der Zeit zu handeln. Ebenso ist es durchaus möglich, in Österreich strengere Vorschriften zu erlassen, als die EU vorschreibt. Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Weihnachtsgeschenke für unsere Kinder nicht als böse Überraschung entpuppen", schließt Gartelgruber.

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