Publizistik-Preis der Stadt Wien an Ö1-Redakteur Michael Schrott

Wien (OTS) - Michael Schrott, Leiter der Ö1-Reihe "Diagonal -
Radio für Zeitgenossen", wird heute, Freitag, 5. November, mit dem Preis der Stadt Wien für Publizistik ausgezeichnet.

"Nach zahlreichen Preisen für einzelne Radiosendungen, die Michael Schrott für seine Leistungen erhalten hat, freue ich mich besonders, ihm zur Auszeichnung für sein bisheriges Gesamtwerk gratulieren zu können. Der 'Preis der Stadt Wien für Publizistik' für Michael Schrott ist eine Krönung für ihn und seine redaktionelle Arbeit.", gratuliert ORF-Radiodirektor Karl Amon.

Michael Schrotts journalistische Arbeit begann 1968 als Chronik-Reporter für "Österreich-Bild" und "Zeit im Bild". Erste Radioerfahrungen machte er 1969 während des Präsenzdienstes beim Schulungssender des Bundesheeres. Fürs Radio arbeitete er ab 1971 bei der "Ö3-Musicbox" mit den Schwerpunkten neue soziale Bewegungen, Jugendpolitik, ethnische Minderheiten und Alltagskultur. Neben seiner Tätigkeit bei der "Ö3-Musicbox" war Schrott zwischen 1980 und 1984 auch für die Ö3-Live-Diskussionsreihe "Funkverbindung" verantwortlich.

Schrotts größter Erfolg war bislang die mit dem "Andreas-Reischek-Preis" sowie dem "Premio Goethe" ausgezeichnete 50-teilige Radioserie "Italienische Reisen - Goethe 1786 - Schrott 1986", an der er ein halbes Jahr gearbeitet hatte. Sie wurde 1986 in der "Ö3-Musicbox" ausgestrahlt und 2007 in Ö1 wiederholt. Bis 1990 arbeitete Schrott weiterhin für die "Musicbox", danach konzentrierte er sich als Redaktionsleiter ganz auf die Sendung "Diagonal - Radio für Zeitgenossen", bei der Schrott bereits seit ihrem Start 1984 in Ö1 mitarbeitete. Bis Ende 2006 war Schrott zusätzlich Sendungsverantwortlicher für die sonntägige Ö1-Musiksendung "Spielräume spezial", die vor allem musikalische Außenseiter und Geheimtipps sowie anhand ausgewählter Platten spezielle Schwerpunktthemen musikalisch beleuchtet hat. Er gestaltet auch weiterhin vereinzelt "Spielräume"-Sendungen.

Die Stadt Wien stiftet jährlich Preise für hervorragende Leistungen in den Bereichen Musik (Komposition), Literatur, Publizistik, Bildende Kunst, Architektur, Wissenschaften und Volksbildung in der Höhe von je 8.000 Euro. Die Preise werden als Würdigung für das bisherige Lebenswerk von einer unabhängigen Fachjury verliehen und von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny überreicht.(hb)

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