Vilimsky: ORF verstrickt sich immer tiefer in Widersprüche und Lügen

Rohmaterial auf der ORF-Seite war bearbeitet - FPÖ will auch Original-Band untersuchen lassen

Wien (OTS) - "Kommunikationschef Pius Strobl ist vor lauter Nervosität schon dabei, den ORF der Manipulation und Lüge zu überführen", stellt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky fest. Die FPÖ präsentierte gestern ein Gutachten des international renommierten Fraunhofer-Instituts, das eine Manipulation des ORF-Filmmaterials für die Reportage "Am Schauplatz" definiert. Strobl entgegnete daraufhin, das Fraunhofer-Institut habe nicht das Original-Material untersucht, sondern jene Version, die der ORF auf seine Webseite gestellt habe. Und bei dieser, so ist im "Standard" zu lesen, habe man "jeweils jene Tonspur lauter gedreht, auf der Worte zu hören waren".

"Mit dieser Aussage hat sich der ORF selbst der ersten Lüge überführt", hält Vilimsky fest, schreibt er doch auf seiner Webseite zum veröffentlichten Rohmaterial: "In Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion stellt der ORF das ungekürzte, nicht bearbeitete oder geschnittene Original-Drehmaterial (Wahlkampfveranstaltung der FPÖ) zur Ansicht." - "Was sonst, wenn nicht eine Bearbeitung soll es sein, wenn abwechselnd eine der vier Tonspuren hervorgehoben wird, während die anderen ausgeblendet oder stark zurückgenommen werden?" fragt Vilimsky.

Aus der Argumentation ergebe sich auch ein zweiter offensichtlicher Widerspruch. "Der ORF sagt, man habe immer jene Tonspur lauter gedreht, auf der Worte zu hören waren. Offensichtlich nicht in jenen Sekunden, wo ein langes Schnaufen zu hören ist, das die vom Fraunhofer-Institut erkannten Stimmanteile überlagert. Dieses Schnaufen, wenn es überhaupt in Wiener Neustadt stattgefunden hat, war dem ORF seltsamerweise viel wichtiger als das, was zu diesem Zeitpunkt gesagt oder gerufen wurde", stellt Vilimsky fest.

"Der ORF soll uns jetzt endlich das unverfälschte Material zur Verfügung stellen, damit wir auch dieses einer tiefgreifenden Untersuchung zuführen können", verlangt Vilimsky. Faktum sei, dass durch das Gerichtsgutachten eine derartige Untersuchung noch nicht einmal ansatzweise dokumentiert sei, wenngleich zu betonen sei, dass auch dieses eine Manipulation nicht ausgeschlossen habe. Wörtlich heißt es darin: "Es konnten bei grober Betrachtung keine derartigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren gefunden werden." Eine grobe Betrachtung sei jedoch nicht ausreichend, so Vilimsky, weil es einer genauen, sehr aufwändigen und kostenintensiven Spektralanalyse bedürfe.

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