Kaltenegger: ÖBB-Pöchhacker soll Aufsichtsmandat zurücklegen

Andernfalls ist Bures als zuständige Ministerin gefordert

Wien, 04. November 2010 (ÖVP-PD) "Die ÖBB stehen erneut im Zwielicht des tagespolitischen Geschehens. Wie zahlreiche Medien berichten, erhärtet sich der Vorwurf der Korruption rund um zweifelhafte Aktionen des ÖBB-Aufsichtsrats im Zusammenhang mit dem MAV-Deal und Vorwürfen gegen Aufsichtsratschef Pöchhacker, seinen Vertrauten Poschalko und möglicherweise noch andere Personen. Auch rund um Spekulationsverluste der ÖBB ist Pöchhacker als Vorsitzender des Aufsichtsrats in die Pflicht zu nehmen", so ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger anlässlich der heutigen Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter und den jüngsten Entwicklungen rund um die ÖBB. ****

"Wer mit derartigen Vorwürfen belastet ist und gegen wen die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt, bei dem ist das Zurücklegen des Aufsichtsmandats die logische Konsequenz", betont ÖVP-General Kaltenegger und nimmt die zuständige Ministerin in die Pflicht: "Sollte Pöchhacker nicht von selbst seine Funktion zumindest ruhend stellen oder zurücklegen, ist Infrastrukturministerin Bures gefordert, hier einzuschreiten."

"Alle Vorwürfe rund um die ÖBB müssen jetzt lückenlos aufgeklärt werden", fordert ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, und betont abschließend: "Pöchhacker belastet durch die Vorwürfe gegen ihn den Ruf der ÖBB und schadet damit dem Unternehmen."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002