JUGENDVERTRETUNG: Verschärfung des Kärntner Jugendschutzgesetzes völlig kontraproduktiv!

Anstatt Jugendliche an den Pranger zu stellen, muss endlich ein einheitliches Jugendschutzgesetz umgesetzt werden!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) kritisiert die
völlig unangebrachte Verschärfung des Kärntner Jugendschutzgesetzes:
"Das unübersichtliche Wirr-Warr im Jugendschutzbereich ist schon ein alter Hut. Hier noch eine zusätzliche Abänderung einzuführen, ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung", betont BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.
Der Vorsitzende spricht sich auch gegen die heutigen Aussagen von LR Ragger aus: "Jugendliche hier an den Pranger zu stellen, geht völlig an der Diskussion vorbei. Das einzige, was im Bereich des Jugendschutzes Sinn macht, ist, endlich zeitgemäß zu agieren und ein übersichtliches bundesweites Gesetz zu schaffen."
Die BJV setzt sich schon seit Jahren für die längst fällige Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze ein, da nicht einzusehen ist, warum für junge Menschen in Österreich neun unterschiedliche Regelungen gelten sollten. Seit Anfang des Jahres hat die BJV auch mit ihrer Jugendschutz-Tour in unterschiedlichen Bundesländern auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht. "Es hat auch schon Zustimmung von Seiten einiger Bundesländer und von Jugendminister Mitterlehner gegeben. Wir erwarten uns, dass trotz dieses Querschusses aus Kärnten das einheitliche Jugendschutzgesetz noch bis Jahresende umgesetzt wird", so Moitzi.
Näheres zur Jugendschutz-Kampagne der BJV auf www.vereinheitlichen.at

Rückfragen & Kontakt:

Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: nicole.pesendorfer@jugendvertretung.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BJV0001