Spitalsreform Ja - Übernahme zum Bund: "Nein"

Wien (OTS) - Der Bundesvorsitzende der Sektion 09, Gesundheits-
und Sozialberufe in der GÖD Johann Hable spricht sich gegen die von Bundesministerium beabsichtigte Übernahme der Spitalskompetenz vom Land zum Bund aus.

Hable: "Mitarbeiter/Innen der Länder schätzen das Land als Arbeitgeber. Eine Ausgliederung aus dem Landbereich und eine Eingliederung in den Bundesbereich kommt für die Bediensteten nicht in Frage".

Die österreichische Bevölkerung und die Bediensteten haben schlechte Erfahrungen mit dem Bund in Erinnerung. Zum Beispiel die beispielslose Schließungswelle von Wien, ausgehend bei Schließung mancher Polizeidienststellen, Schließung von Bezirksgerichten bzw. Schließung von Postämtern.

Dasselbe ist auch in den Gesundheitseinrichtungen zu befürchten, wenn der Bund den Gesundheitsbereich in der Hand hat, würde ungeniert die Schließungswelle weitergehen.

In diesem Zusammenhang erinnert Hable, dass vor kurzem ein Bundespolitiker die Schließung aller Spitäler Österreichs bis zu 300 Betten vorgeschlagen hat.

Das Krankenhaus Bad Aussee sollte geschlossen werden, die Bevölkerung von Bad Aussee hat sich vehement gewährt und die Schließer wurden auch bei den jüngsten Landtagswahlen in der Steiermark abgestraft.

Die hervorragenden Leistungen des Personals in dem österreichischen Gesundheitseinrichten sind weltweit bekannt.

Hable: "Lasst das Gesundheitspersonal sehr gut weiterarbeiten. Zurufe von außen führen zu Verunsicherung und sind contraproduktiv." Reformen müssen vorerst mit den Sozialpartnern geklärt werden. Ein mitteilen über die Medien ist nicht hilfreich. Bei Reformen muss von vornherein ausgeschlossen werden, dass es zu einer Leistungs,-Qualitätsverschlechterung, bzw. zu einem Lohndumping kommt, beziehungsweise das Krankenhäuser und Abteilungen ersatzlos geschlossen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Vorsitzender der BV 09 in der GÖD Gesundheitsberufe und Sozialberufe
Tel.: 0664 243 533 5

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