Lichtenecker zur Langen Nacht der Forschung: Ministerin Karl spart an falscher Stelle

Trotz Besucherrekord im Vorjahr heuer abgespeckte Variante, BMWF nicht dabei

Wien (OTS) - "Gerade jetzt ist es besonders wichtig, das
Bewusstsein über die Wichtigkeit von Forschung und Entwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken", betont die Vorsitzende des Forschungsausschusses im Parlament und Wirtschafts-und Forschungssprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker. "Dem Publikum können dabei Forschungsmethoden und mögliche Anwendungen im Alltag gezeigt werden. So können Bewusstsein und Verständnis für Grundlagen- auch angewandte Forschung verbreitert und gestärkt werden. Jugendliche und Kinder können für Studien und wissenschaftliche Karrieren begeistert werden. Das ist für die Zukunft besonders wichtig," so Lichtenecker.

Zwtl. Wien, Graz und Innsbruck fehlen, auch Wissenschaftsministerium nicht dabei

Umso unverständlicher ist für Ruperta Lichtenecker, dass im heurigen Jahr nach einer gänzlichen Absage im April, die "Lange Nacht der Forschung" zwar nun doch stattfindet, jedoch in einer stark abgespeckten Variante und ohne Beteiligung des Wissenschaftsministeriums. Darüber hinaus werden die großen Uni-Städte Wien, Graz und Innsbruck fehlen. Stattfinden wird die "Lange Nacht der Forschung" in Dornbirn, Klagenfurt, Linz, Krems, Tulln, Wiener Neustadt, Eisenstadt, Pinkafeld und Güssing.

"Auch für Forschung muss Informations- und Aufklärungsarbeit geleistet werden, das sollte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl bewusst sein", so Ruperta Lichtenecker. "Aber während die Regierungsmitglieder für Eigenwerbung Unsummen ausgeben, versteckt man sich bei der Finanzierung so erfolgreicher Events wie der 'Langen Nacht der Forschung' hinter vorgeschobenen Argument wie einem noch ausstehenden neuen Konzept für die Veranstaltungsreihe", kritisiert Lichtenecker. "Ministerin Karl muss auch hier endlich ihrer Aufgabe nachkommen und sich in jeder Hinsicht für den Forschungsstandort Österreich einsetzen", fordert Lichtenecker.

Im Vorjahr verzeichnete die Veranstaltung, bei der Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Türen für das breite Publikum öffneten, mit 366.000 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord. "Besonderer Dank gilt dem Engagement der Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen die auch heuer mit vollem Engagement an der 'Langen der Nacht der Forschung' mitwirken", betont Ruperta Lichtenecker

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