Leitner zu Spitalsdiskussion: Zentrale Steuerung kann auch mehr Qualität bringen

Reformanstöße von BM Stöger sind zu unterstützen

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Wer behauptet, zentrale Steuerungsmechanismen bringen weniger Qualität in der Gesundheitsversorgung, der geht irr - denn ganz im Gegenteil kann eine zentrale Steuerung auch mehr Qualität und vor allem auch mehr Effizienz und damit einen besseren Mitteleinsatz bringen. Mit einem reflexartigen Einbetonieren auf jahrzehntelang bestehende Strukturen und ausfallenden Wortspenden ist niemanden gedient, vor allem nicht den Bürgerinnen und Bürger, die sich auch in Zukunft eine hochqualitative und vor allem leistbare Gesundheitsversorgung erwarten. Es geht nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen, sondern darum besser zu werden", nimmt Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner zu den Reformvorhaben von BM Alois Stöger im Bereich der Spitäler Stellung.****

"Wenn wir nur in unser Nachbarland schauen, so hat der Freistaat Bayern mit einer Bevölkerungszahl von rund 12 Millionen Einwohnern nicht 9 verschiedene Spitals-Ausführungsgesetzgeber und Vollzieher. Die Zersplitterung in Österreich hemmt wichtige Reformen und Weiterentwicklungen, beispielsweise im Bereich der Bildung und im Gesundheitswesen, was auch von namhaften Expertinnen und Experten immer wieder bestätigt wird", so Leitner, der einer Stärkung der Bundeskompetenz bei der Steuerung und einer transparenten Finanzierung viel abgewinnen kann. Leitner: "Österreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und das soll auch in Zukunft mit effizienten Strukturen so bleiben. Steuergeld hat kein Mascherl und den SteuerzahlerInnen muss garantiert werden können, dass ihr Geld bestens und sparsamst verwendet wird - egal ob in Niederösterreich oder in Tirol. Aus dem Ruder laufende Kosten könnten sich zu einer schweren Hypothek für künftige Generationen entwickeln, was kein verantwortungsbewusster Politiker in Österreich wollen kann. Deshalb sollten auch im Gesundheitswesen jene Reformen ohne Vorbehalte angegangen werden, die notwendig sind. Dabei gilt es, Partikularinteressen hintanzustellen."
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