VP-Leeb ad Wiener SPÖ: "Delogierung sechsköpfiger Familie unsozial und inhuman"

Wohnbaustadtrat Ludwig darf sich nicht hinter Gerichtsurteilen verstecken und muss Wiener Wohnen Einhalt gebieten

Wien (OTS) - "Der Fall der drohenden Delogierung einer sechsköpfigen Familie mit autistischem Sohn durch Wiener Wohnen zeigt einmal mehr, wie unsozial und inhuman die Wiener SPÖ mit ihrer Vorfeldorganisation Wiener Wohnen agiert. Der zuständige Wohnbaustadtrat Ludwig ist aufgefordert, sich nicht hinter Gerichtsurteilen zu verstecken und dieses unmenschliche Verhalten bei Wiener Wohnen schleunigst abzustellen. Es kann nicht sein, dass für die SPÖ das soziale Gewissen nur ein Schlagwort ist, das man ständig vor sich herträgt, das aber nicht existiert, wenn es um die eigene Zuständigkeit geht. Ein derartiges Vorgehen ist der selbst ernannten Sozialhauptstadt Österreichs schlicht unwürdig", so ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb zum bekannt gewordenen Fall in Wien Donaustadt.

Leeb nimmt aber auch den Bürgermeister in die Pflicht: "Sich vor der Wahl im Zusammenhang mit der Abschiebung zweier Mädchen gar nicht genug aufregen zu können und nach der Wahl zu dieser Delogierung einfach zu schweigen, zeigt die Doppelmoral und Scheinheiligkeit der Wiener SPÖ. Hier wäre der Polterer Häupl ausnahmsweise einmal angebracht. Es ist unglaubwürdig, dass die Stadt Wien als größter Wohnungseigentümer Wiens keine adäquate Unterkunft für die betroffene Familie findet." Erstaunt zeigt sich die ÖVP-Stadträtin über das Schweigen der Grünen: "Wo bleibt hier der Aufschrei? Wo die berechtigte Empörung? Dass die Grünen auch in einem derartigen Fall bereits vor der SPÖ knien, lässt für die nächsten Jahre für Wien Schlimmes erwarten", so Leeb abschließend.

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