Mark Benecke alias "Dr. Made" bei der SciCom10!

Wien (OTS) - Mark Benecke, Deutschlands bekanntester Forensiker, zeigt bei der internationalen Fachtagung SciCom10 "Wie man kniffelige Themen erklären kann, ohne langweilig oder unverschämt zu sein" (Mittwoch, 10.11., 14.15 Uhr). Benecke ist Kriminalbiologe und Experte für forensische Entomologie. Nähere Details zum Vortrag möchte Benecke jedoch nicht preisgeben, bevorzugt er es doch, das Publikum vollends zu überraschen.

Dr. Made und die Leichenfarm

International bekannt wurde Benecke durch die forensische Untersuchung berühmter (Kriminal-)Fälle, wie beispielsweise eines kolumbianischen Serienmörders. Er untersuchte auch den Kopf von Adolf Hitler, um neue Erkenntnisse über dessen Tod zu erlangen. Seine Expertise bringt Benecke aber auch in populären TV-Serien wie Medical Detectives, Niedrig & Kuhn und Autopsie ein. Benecke schrieb zahlreiche Bücher, unter anderem über die Body Farm, einem Gelände in den USA, auf dem der Verwesungsprozess von Leichen unter unterschiedlichen Bedingungen wissenschaftlich untersucht und dokumentiert wird.

Was haben Schweinegrippe, CERN, BP und Nanotechnologie gemeinsam?

Diese Themen sind aus wissenschaftlicher Sicht schwierig zu kommunizieren. Die Art und Weise wie diese u.a. ethisch sensible Themenbereiche dennnoch kommuniziert und medial aufbereitet wurden, wird auf der SciCom10 näher unter die Lupe genommen. Während die Keynote-Speaker Mark Benecke, Werner Müller (Global 2000) und Wolfgang van den Daele (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) spannende, praxisnahe Keynotes halten, werden in interaktiven Workshops u.a. effektive Kommunikationsstrategien zur BP-Katastrophe (Malcolm Love) oder zur Krisenkommunikation in wissenschaftlichen Einrichtungen (Frank Roselieb) entworfen. Auch interessante Diskussionen sind zu erwarten: Themen, wie die "Nicht-Kommunikation" der umstrittenen Lawinenstudie mit Schweinen in Tirol oder die "mediale Inszenierung" der Schweinegrippe, werden bei ExpertInnen und JournalistInnen (Die Presse, Ö1, profil, FAZ) für anregende Debatten sorgen.

Die internationale Fachtagung SciCom10

Vom 10.-12. November wird die TU Wien wieder zum Treffpunkt für ExpertInnen und Interessierte der Wissenschaftskommunikation. Unter dem Titel: "Berechtigte Information oder mediale Inszenierung? Risikokommunikation im Spannungsfeld der Interessen" werden in diesem Jahr spannende und aktuelle Fragen zur Risikokommunikation und zur Kommunikation ethisch sensibler Forschungsbereiche behandelt. Die SciCom10 verfolgt das Ziel, die AkteurInnen der Wissenschafts-kommunikation an einen Tisch zu bringen, um einen interprofessionellen und transdisziplinären Austausch zu forcieren. Die Tagung richtet sich vor allem an ForscherInnen diverser wissenschaftlicher Disziplinen, WissenschaftskommunikatorInnen, PR-Beauftragte und JournalistInnen.

Registrierung und Programm www.scicom.co.at

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