SPÖ Kaiser: Misstrauensantrag soll von brennendem Haus, das FPKÖVP angezündet haben ablenken

Einfachste Lösung wäre dem von SPÖ gestellten Neuwahlantrag zuzustimmen. Klinikum-Mitarbeiter durch FPK schwer verunsichert. Patientenversorgung durch Überlastung gefährdet.

Klagenfurt (OTS) - Als politische Farce bezeichnet der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheits- und Spitalsreferent LHStv. Peter Kaiser, den seitens der FPK in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages eingebrachten Misstrauensantrag.

"Es ist offensichtlich, dass Scheuch und Co. mit diesem Misstrauensantrag, nur von dem brennenden Haus in Form der KABEG, das sie gemeinsam mit der ÖVP und dem gemeinsam durchgepeitschten Gesundheitsverschlechterungsgesetz, angezündet haben, ablenken wollen. Wäre es dem Agraringenieur Kurt Scheuch Ernst mit seiner beabsichtigten Neuordnung der politischen Verhältnisse in Kärnten, dann wäre die einfachste Lösung, dem von der SPÖ gestellten und nach wie vor gültigen Neuwahlantrag zuzustimmen", zeigt Kaiser auf.

Es sei schlichtweg ungeheuerlich, dass der, dem von FPKÖVP durch das Gesundheitsverschlechterungsgesetz praktisch jede Gestaltungsmöglichkeit im Bereich der Gesundheitsversorgung genommen wurde, nämlich er, Kaiser, jetzt als Sündenbock für das offensichtliche Versagen von Scheuch und Co. herhalten soll.

"FPK und ÖVP sollten ihren Machtrausch, durch den engagierte Menschen wie Matthias Angres davongejagt werden und viele andere aus dem Klinikum flüchten, schnellstens ablegen, endlich nüchtern werden, um Mitarbeiter und Patienten nicht noch weiter zu verunsichern und durch Überlastung, Druck und Nervosität gefährden", so Kaiser, der abschließend seine Forderung nach einer Personalaufstockung im Bereich der KABEG-Spitäler um 150 bis 200 zusätzliche Mitarbeiter bekräftigt.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001