AVISO: Budget: "Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht"

10.November in der Wiener Urania. Diskussion mit der Wirtschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann

Wien (OTS) - Die Finanzkrise hat die Staatsverschuldung stark erhöht - und diese Kosten wird erneut allein die Mittelschicht tragen, wenn sie sich nicht aus ihrem verqueren Bündnis mit den Vermögenden löst. Mittlere und untere Einkommen werden immer stärker durch Massensteuen und den Faktor Arbeit belastet. Warum stimmt die Mittelschicht zum Beispiel für Steuergesetze, die die Oberschicht einseitig privilegieren? Warum benimmt sich die Mittelschicht so irrational? Ulrike Herrmann analysiert die wundersame Vermehrung der Milliardäre, die Rückkehr der Dienstboten, die Verachtung der Unterschicht und den fatalen Glauben der Mittelschicht, sie sei privilegiert. Aber die Zeit drängt. Die Mittelschicht muss zu einem realistischen Selbstbild finden und ihren Elitedünkel aufgeben, sonst wird sie auch weiterhin allein für die Folgen der Finanzkrise zahlen. "Die Reichen rechnen sich arm, während die Armen reich gerechnet werden."

Auf Einladung der Armutskonferenz und der Wiener Volkshochschulen stellt sich die Wirtschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann der Diskussion.

Am:
10.November 2010 | 19:00 | VHS-Urania | Uraniastrasse 1 | 1010 Wien

Es diskutieren Ulrike HERRMANN, Wirtschaftsjournalistin und Buchautorin Michaela MOSER, Die Armutskonferenz, Buchautorin ("Wege aus der Armut", Deuticke)
Adolf BUXBAUM, Mitautor WIFO-Verteilungsstudie
Mario RIEDER, Volkshochschulen Wien

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Die Armutskonferenz.
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01/ 402 69 44 oder 0664/ 544 55 54/

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