Ökologischer Fußabdruck: Wiener-Linien-Projekt preisgekrönt

Wissenschaftlicher Förderpreis der Wiener Umweltschutzabteilung verliehen

Wien (OTS) - Die Ermittlung des Ökologischen Fußabdrucks der U2-Verlängerung, ein Projekt der Wiener Linien und der TU Wien, ist nun auch preisgekrönt: Gestern Abend wurde dem Projekt der Förderpreis der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) verliehen.

Die Forschungsarbeit zeigt einmal mehr, dass der Öffentliche Verkehr deutlich ressourcen-sparender als das Auto ist. Berechnet haben das die Wissenschafter anhand der U2-Verlängerungsstrecke von der früheren Endstation Schottenring zur zukünftigen Endstation in der Seestadt Aspern. Das Ergebnis: Wer eine Strecke von einem Kilometer mit der U2 zurücklegt, erzeugt lediglich 12 Gramm CO2, mit dem Auto verursacht derselbe Weg mehr als 150 Gramm.

Der CO2-Ausstoß durch die U2-Strecke rechnet sowohl den Bau der U-Bahn-Trasse und der Stationen als auch die Produktion der Züge und den Energieverbrauch des laufenden Betriebs sowie die Beleuchtung und Heizung der Stationen ein.

"Die Wiener Linien leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer umweltverträglichen Mobilität", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. "Jeder Weg, der mit den Öffis statt mit dem Auto zurückgelegt wird, spart CO2 und andere Schadstoffe."

U-Bahn: Geringer Flächenverbrauch, hohe Kapazität
Das Anfang Oktober eröffnete neueste Teilstück der U2 vom Stadion zur Hardeggasse in Wien-Donaustadt umfasst sechs Stationen und eine Streckenlänge von 5,3 Kilometer. Die zwei Gleise können bis zu 60.000 Personen pro Stunde aufnehmen. Zum Vergleich: Eine vierspurige Straße hat eine Kapazität von rund 11.000 Personen pro Stunde.

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