FPÖ: Linzer Westring-Projekt darf nicht weiter verzögert werden!

Kitzmüller und Wall fordern Wirtschaftsminister Mitterlehner auf, Wort zu halten

Wien (OTS) - "Der Bau des Linzer Westrings und der Donaubrücke
darf nicht weiter verzögert werden", fordert die oberösterreichische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Anneliese Kitzmüller. "Die 45.000 Pendler aus dem Mühlviertel warten seit Jahrzehnten auf eine Verbesserung ihrer Lage und dürfen nicht weiter vertröstet werden", ergänzt die Landtagsabgeordnete Ulrike Wall. Die beiden FPÖ-Obfrauen in den besonders betroffenen Bezirken Urfahr-Umgebung (Kitzmüller) und Rohrbach (Wall) haben erst im August eine Resolution zum sofortigen Bau des Westrings an Verkehrsministerin Bures (SPÖ) gerichtet.

Von der oberösterreichischen ÖVP erwarten die Politikerinnen, dass sie zu ihrem Wort steht, das sie den Pendlern gegeben hat. "Es nützt nichts, wenn Landeshauptmann Pühringer poltert und die schwarzen Minister in Wien dann trotzdem in die Knie gehen", erklärt Kitzmüller. Von Finanzminister Pröll sei leider, wie die jüngsten Äußerungen zeigen, keinerlei Unterstützung gegen Bures' Sparpläne zu Lasten Oberösterreichs zu erwarten. "Daher sind die oberösterreichischen Minister in der Pflicht, den neuerlichen Verzögerungsplan zu durchkreuzen, und hier insbesondere Wirtschaftsminister Mitterlehner, der auch aus dem Bezirk Rohrbach stammt", so Wall.

Kitzmüller und Wall erinnern den Wirtschaftsminister in diesem Zusammenhang an die Plattform "Pro Westring", die unter seiner Schirmherrschaft und Beteiligung am 23. Juni 2006 für den Bau des Westrings und der Donaubrücke in Ottensheim demonstriert hat. "Ja zum raschen Bau der 4. Donaubrücke! Ja zum Westring! Nein zu unnötigen Verzögerungen!" war damals Mitterlehners Botschaft. "Wir Freiheitlichen fordern den Minister daher auf, sein Oberösterreichertum nicht bei der Wiener Stadteinfahrt abzulegen und im Ministerrat gegen eine weitere unzumutbare Verschiebung des Projekts zu stimmen", so Kitzmüller. "Auf Grund des Einstimmigkeitsprinzips hat er - wie jeder andere Minister auch -alle Macht, dies zu verhindern", stellt Wall fest.

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