Das war die 8. Österreichische Solarstrom Tagung

Wien (OTS) - Die Österreichische Photovoltaiktagung fand am Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Oktober 2010 bereits zum achten mal in Wien statt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Solarinitiative "Sonne für Wien" abgehalten.

Beginnend mit einem Workshop im Jahr 2002 mit etwa 40 Teilnehmern entwickelte sich diese Veranstaltung zu "DEM Event" der wachsenden Photovoltaik Branche; d.h. der Akteure aus dem Bereich Forschung, Innovation und Verwaltung im Energiebereich.
Etwa 230 Fachbesucher kamen zur Tagung 2010 in die Wirtschaftskammer Österreich in der Wiedner Hauptstraße. Die wissenschaftliche Leitung hatte wie schon in den vergangenen Jahren, Studiengangsleiter Hubert Fechner vom Technikum Wien.

Thematisch stand diesmal die "Chancen für österreichische Produzenten am stark wachsenden Weltmarkt" sowie die "Rolle von Photovoltaik bei der kommenden SET Plan Initiative Smart Cities" im Mittelpunkt. Einige österreichische Unternehmen sind ja bereits heute am Weltmarkt gut positioniert, diverse andere Unternehmen sehen in diesem Markt, der mit durchschnittlich 40% pro Jahr wächst, neue Chancen. Unterschiedlich von anderen Märkten, wie beispielsweise Bayern, das mit Jahresende 2010 etwa 5% des Stromes aus Photovoltaik erzeugen wird, ist der österreichische Heimmarkt mit nur etwa 0,6 Promille noch stark unterentwickelt.

Weiters wurde betreffend der Chancen für die Wirtschaft darauf hingewiesen, dass bei einer gleichbleibenden Erfolgsquote der österreichischen Unternehmen am Weltmarkt in der von der Internationalen Energieagentur (IEA) prognostizierten ver15fachung des Weltmarktes bis 2020 die Photovoltaik in Österreich mit einem Umsatz von bis zu 10 Milliarden und über 20.000 Arbeitsplätzen zu den ganz großen Branchen in Österreich zählen könnte. Wesentlich dafür ist in diesem dynamischen Markt eine äußerst hohe Innovationstätigkeit, die durch ein optimales Umfeld sichergestellt werden muss. Während die derzeitige Gestaltung des heimischen Forschungsförderungssystems nur hinsichtlich der bescheidenen Dotierung kritisch diskutiert wurde, wurde der im internationalen Vergleich marginale Heimmarkt als größte Barriere gesehen. In einer Podiumsdiskussion zum Thema "Der Europäische Smart City Prozess und Städteplanung in Österreich" betonte der Leiter der MA 18, Thomas Madreiter das große Interesse der Stadt Wien am europäischen Smart City Prozess. Die Energiethematik nimmt auch im Städtebau einen immer höheren Stellenwert ein, das solare Angebot auch im städtischen Bereich zu nutzen wird immer wichtiger, Planungshilfen, wie der kürzlich erstellte Solarkataster Wien sind dabei wichtige Mittel.

Erneuerbare Energieträger haben im Wiener Klimaschutzprogramm einen besonderen Stellenwert, vor allem der Nutzung der Sonnenenergie ist auch heuer die Kampagne "Sonne für Wien" gewidmet. Zahlreiche Veranstaltungen sollen dazu beitragen, sowohl Wärme als auch Strom vermehrt mit Sonnenenergie zu erzeugen.

o Infos zum Klimaschutzprogramm im Internet: www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/klip/

(Schluss) fel

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Stephanie Fellner
MD-Klimaschutzkoordination
Tel: 4000-75084
E-mail: andrea.fellner@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0006