BZÖ-Grosz verlangt von FP-Kurzmann die sofortige Öffnung der Landestankstellen!

Neuer Verkehrslandesrat kann sich im Interesse der Steirer erstmals nützlich erweisen - "Keine leeren Ankündigungen wie bei Umweltzonen sondern endlich Fakten setzen"

Graz/Wien (OTS) - Der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz forderte heute vom steirischen FPÖ-Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann die sofortige Öffnung der steirischen Landestankstellen. "Die Herrschaft der Ölmultilobbyistin Edlinger-Ploder im steirischen Verkehrsressort ist zu Ende und einer Entlastung der steirischen Autofahrerinnen und Autofahrer steht daher nichts mehr im Weg. Gerade jetzt, wo die Bundesregierung die Mineralölsteuer um 4 bzw. 5 Cent in unverantwortlicher Art und Weise erhöhen will, kann die Steiermark mit der Öffnung der Landestankstellen und der damit einhergehenden Abgabe von verbilligtem Treibstoff zum "Großhandelspreis" einen wesentlichen Schritt zur Entlastung setzen. Der neue Verkehrslandesrat darf hier nicht warten sondern muss die Landestankstellen für alle Autofahrerinnen und Autofahrer in der Steiermark umgehend öffnen", fordert Grosz am Samstag.

Der neue Verkehrslandesrat könne sich mit der Öffnung der Landestankstellen im Interesse der Steirerinnen und Steirer "erstmals nützlich erweisen". Man brauche keine leeren Ankündigungen wie bei den Umweltzonen; dieser Bereich eigne sich, um endlich Fakten zu setzen. Grosz erinnerte an den mehrheitlichen Landtagsbeschluss vom 20.6. 2006, an das vom verstorbenen Kärntner BZÖ-Landeshauptmann im Jahr 2005 erfolgreich eingeführte Modellprojekt in Kärnten, an entsprechenden Resolutionen der Freiheitlichen Arbeitnehmer Kurzmann?s in der steirischen Arbeiterkammer. Im Jahr 2009 zog man in Kärnten bereits Bilanz mit umgerechnet 50 Millionen Liter Billig-Diesel und einem Preisvorteil von mehr als 4 Millionen Euro, der an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben wurde.

Die Öffnung der Landestankstellen würde keinen Cent Steuergeld verbrauchen, aber die Steuerzahler immens entlasten. Die Adaptierungsarbeiten beliefen sich pro Tankstelle auf 5.000 Euro, diese Kosten hätte man in wenigen Wochen durch Einnahmen wieder eingebracht.

"Die Spritpreise erreichen dank der offensichtlichen und illegalen Preisabsprachen der Ölmultis ihr Rekordhoch und die neuerliche Erhöhung der Mineralölsteuer durch SPÖ und ÖVP erledigt den Rest. Der nunmehr rasant angestiegene Treibstoffpreis schlägt auf die Steirerinnen und Steirer massiv durch. Es trifft aber nicht die vereinzelten Urlauber, es trifft die Haushalte, es trifft die Pendler! Kurzmann hat hier sofortigen Handlungsbedarf, er darf hier nicht länger warten!", so Grosz.

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