• 29.10.2010, 11:28:11
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ÖJC fordert neue Systematik im Urheberecht

Video-Podcast zum Europäischen Urheberecht erschienen

Wien (OTS) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert
ein neues europäisches Urheberrecht das für alle EU-Mitgliedsstaaten
gilt und völlig andere Interessen vertritt, als das
angloamerikanische Copyright. "Für uns Journalisten gehen die
Autorenrechte vor den Verlagsrechten und daher fordern wir von der
Europäischen Union ein einheitliches europäisches Urheberrecht als
Gegenstück zum Copyright", begründet ÖJC-Präsident Fred Turnheim den
Vorstoß des ÖJC in Brüssel.

Das deutsche und österreichische Urheberrecht sieht den
subjektiven Schutz und das absolute Recht auf den Schutz des
geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht vor. Diese
Autorenrechte müssen weiter ausgebaut werden.

Der ÖJC hat einen neuerlichen Vorstoß im Europäischen Parlament
unternommen und fordert - als ersten Schritt - eine neue Systematik
im Urheberecht, besonders für die Arbeit der Journalisten.

Dazu wurde in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament ein
ÖJC-Videopodcast mit den österreichischen EU-Abgeordneten Mag.
Evelyn Regner (SPÖ), Mag. Dr. Hella Ranner (ÖVP) und
Dr. Eva Lichtenberger (Grüne) zum Thema "Europäisches Urheberrecht"
hergestellt. Die Folge 15 des ÖJC-Podcast ist ab sofort unter
www.oejc.at / Podcast / Folge 15 abrufbar. In diesem 20 Minuten
langen Podcast diskutieren die MEPs unter der Leitung von
ÖJC-Präsident Fred Turnheim über Copyright und Urheberecht, Autoren-
und Verlagsinteressen, Musikrechte und Onlinerechte.

Rückfragehinweis:

Österreichischer Journalisten Club
   Blutgasse 3, 1010 Wien
   Tel.: +43 1 9828555
   Fax: +43 1 982855550
   www.oejc.at
   mailto:[email protected]

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