VSStÖ: Karl will Kürzung der Studienbeihilfe

Karls Entwürfe für StudFG würde sozial schwache Studierende in den Ruin treiben

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) übt scharfe Kritik an Karls Gesetzesvorschlägen für die Novellierung des Studienförderungs- und des Universitätsgesetzes."Von wegen Karl will die soziale Lage der Studierenden beobachten! Mit dem Vorschlag für StudienbeihilfenbezieherInnen über 24 Jahren den Wegfall der Familienbeihilfe nicht zu kompensieren, zeigt die ÖVP-Wissenschaftsministerin ihr wahres Gesicht. Bei den StudienbeihilfenbezieherInnen kürzen zu wollen, ist ein Skandal", so Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

"Trotz der massiven Proteste gegen den Budgetplan scheint Karl die Studierenden in den Ruin treiben zu wollen. Für Studierende, die ohnehin am Existenzminimum leben, bedeutet das über 150 Euro weniger pro Monat. Sie hat die Lage der Studierenden nicht begriffen und hat keine Konzepte um die Situation der Universitäten zu verbessern. Stattdessen verfolgt sie unbeirrt den Plan, Eliteuniversitäten zu schaffen und sozial Schwache beinhart aus dem universitären Sektor wegzusparen," so Grubich.

"Im Universitätsgesetz soll laut dem Gesetzesentwurf die Mindestanzahl an Studierenden an medizinischen Universitäten gestrichen werden. Das ermöglicht den Universitäten das Aussortieren von Studierenden und das Vermindern der Studierendenzahlen. Und das obwohl ExpertInnen schon lange einen ÄrztInnenmangel für die Zukunft prognostizieren. Außerdem werden die Paragraphen, die eine Klage wegen unverschuldeter Studienzeitverzögerung ermöglicht haben, gekürzt und gestrichen. Karl sucht hier scheinbar den
leichtesten Weg, um sich aus der Verantwortung gegenüber den Studierenden zu ziehen," so Grubich abschließend.

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