FA-Gruber: FSG sagte "Ja zur Profitgier statt Integration"

Vorgehen der NÖM mit ihrer "Süt" wird toleriert - Müssen Österreicher bald Türkisch lernen?

Wien (OTS/fpd) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) kritisierten in der 154. Vollversammlung der AK-Wien das Vorgehen der Niederösterreichischen Molkerei (NÖM), welche Milch mit Türkischer Aufschrift - konkret "Süt" - verkauft. "Mit dieser Vorgangsweise wird Türken suggeriert, nicht Deutsch lernen zu müssen", ärgert sich die Wiener FA-Landesobmann-Stv. Michaela Gruber.

"Wir haben in unserem Antrag gefordert, dass diese Form der Profitgier nicht toleriert werden darf und in Österreich hergestellte Waren, die nicht exportiert werden, in deutscher Sprache gekennzeichnet werden müssen." Der Antrag wurde von fast allen Fraktionen abgelehnt. "Ja zur Profitgier statt Integration wird von der AK-Wien voll unterstützt. Integration heißt Eingliedern in ein größeres Ganzes. Manche Vertreter der AK glauben wohl, dass es sich bei der Mehrheitsbevölkerung der Wiener um Türken handelt. Offenbar wollen die Herrschaften, dass die Wiener Türkisch lernen sollen", kritisiert Gruber und bedauert abschließend, dass auch andere Produkte, wie etwa NÖM-Quargel oder Haribo-Waren mit türkischer Aufschrift verkauft werden, wie es in Geschäften beim Brunnenmarkt der Fall ist. (Schluss) hn

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