ÖH WU: Budgetsanierung nur auf Kosten der Studierenden - nicht mit uns!

Aufruf zu Demonstration am Donnerstag

Wien (OTS) - Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) kritisiert vehement die zur Budgetsanierung, vergangenes Wochenende, von den Regierungsparteien ausverhandelte Streichung der Familienbeihilfe ab dem 24. Lebensjahr. "Damit leistet sich die Regierung ein starkes Stück. Auf der einen Seite werden den Studierenden bis zu 2.685,90 Euro jährlich einfach so gestrichen, auf der anderen Seite werden strukturelle Reformen komplett unterlassen. Anscheinend hat sich auch niemand in der Bundesregierung über die Auswirkungen dieser, schon in wenigen Monaten wirksamen, Streichung Gedanken gemacht.", kritisiert Stefan Kilga (AktionsGemeinschaft WU), Vorsitzender der ÖH WU.

Besonders empört ist die ÖH WU über das Ergebnis der Streichung. "Angesichts dessen, dass diese Streichung weitestgehend nur Studierende trifft, kann man ohne weiteres von, durch die Hintertür eingeführten, Studiengebühren sprechen. Dieses Geld wird, wie 2001 anstatt wirklich den Unis zugute zu kommen, als Beitrag zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet.", betont Kilga.

Aus diesem Grund wird sich die ÖH WU auch an den Protestmaßnahmen am kommenden Donnerstag beteiligen. Am Donnerstag um 15:00 Uhr startet daher vor der WU am Liechtenwerderplatz eine Protestkundgebung der ÖH WU gegen die Kürzung der Familienbeihilfe, welche sich einer Großdemonstration vor der Universität Wien anschließen wird. "Wir rufen alle Studierenden dazu auf, morgen Donnerstag, der Bundesregierung zu zeigen, was wir von ihren Plänen halten. Mit diesem Budget hat die Regierung unsere Schmerzgrenze bei weitem überschritten.", so Kilga abschließend.

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