BZÖ-Ebner verlangt Nulllohnrunde bei Beamten

Schluss mit rot-schwarzen Privilegien

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner verlangt eine Nulllohnrunde für Beamte ab 1.800 Euro Gehalt. "Faymann und Pröll sollen nicht tatenlos zusehen, sondern endlich eingreifen, um mit den ungerechten Beamtenprivilegien Schluss zu machen. Auch wenn die schwarzen Beton-Gewerkschafter Neugebauer und Co. die Privilegien mit allen Mitteln verteidigen, ist an der Zeit den Sparstift im öffentlichen Bereich anzusetzen", so Ebner, der darauf verweist, dass die Beamten Biennalsprünge erhalten, nur 40 Versicherungsjahre benötigen, überdurchschnittlich hohe Gehälter und den Vorteil der Unkündbarkeit haben.

Ebner fordert den Abbau von 30.000 öffentlich Bediensteten durch natürlichen Abgang. Dadurch könnte man über eine Milliarde Euro einsparen. "Die junge Generation zahlt drauf, weil die budgetären Bewegungsspielräume aufgrund der überbordenden Verwaltung und den Privilegien immer enger werden. Die rot-schwarze Koalition ist aber nicht fähig, echte Einsparungen am System und eine Verwaltungsreform umzusetzen", kritisiert der Generalsekretär. "Eine Nulllohnrunde für Beamte ist auch ein Zeichen der Solidarität des öffentlichen Dienstes mit der äußerst schwierigen finanziellen Situation des Staates. Man muss dem schwarzen Beamtengewerkschafter Neugebauer damit auch klar machen, dass es in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, die Beamtenprivilegien aufrecht zu erhalten", so Ebner.

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