Krainer: Bankenabgabe darf nicht an Kunden weitergegeben werden

Politik und Konsumentenschutz werden Kostenentwicklung für Bankkunden genau beobachten

Wien (OTS/SK) - "Die Banken dürfen die Bankenabgabe nicht an ihre Kunden weitergeben. Das werden wir gemeinsam mit den Konsumentenschutzorganisationen ganz genau beobachten", so der SPÖ-Finanzsprecher am Montag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "In den letzten Tagen meldeten sich manche 'Experten' zu Wort, die meinen, man könne eine Abwälzung der Kosten auf die Kunden nicht verhindern. Das entspricht nicht der Wahrheit", so Krainer, der weiter ausführt: "Sollten einzelne Banken ihre Gebühren erhöhen, so kann der Kunde entscheiden. Sollten sie sich untereinander absprechen, dann ist das nicht erlaubt." ****

Der SPÖ-Finanzsprecher erinnert weiters daran, dass die Banken noch vor einem halben Jahr versichert hätten, die Bankenabgabe nicht an die Kunden weiterzugeben. "Nun können die Vertreter der Banken zeigen, wie viel ihr Versprechen wert ist", betont Krainer. Wenn die Banken unbedingt Kosten einsparen wollen, so sollten sie dies nicht bei ihren Kunden tun, sondern die Möglichkeit in Betracht ziehen weniger Bonis oder Aktiengewinne auszuschütten, so der SPÖ-Finanzsprecher. (Schluss) sv

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